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    Wednesday, 05 April 2017 11:20

    Leistungszentrum Nachhaltigkeit Freiburg

    • Seit 2015 erforscht das Leistungszentrum Nachhaltigkeit Freiburg (LZN) interdisziplinäre Lösungen für nachhaltige Entwicklung und setzt diese in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen in anwendungsnahe und praxisrelevante Innovationen um. Darüber hinaus steht es in intensivem Austausch mit Vertretern aus der Gesellschaft, um so gesellschaftliche Bedürfnisse frühzeitig in die Erforschung nachhaltiger Lösungen mit einzubinden.

      Das LZN ist eine beispielhafte Kooperation der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der fünf Freiburger Fraunhofer-Institute. Grundlage der Zusammenarbeit bildet die vertraglich geregelte, strategische Allianz der beteiligten Einrichtungen. Das Land Baden-Württemberg und die Fraunhofer-Gesellschaft investieren über eine Pilotphase von drei Jahren gemeinschaftlich rund 7,2 Mio. €.

      Ingenieurwissenschaftlicher Kern des LZN ist das Institut für Nachhaltige Technische Systeme (INATECH) an der Technischen Fakultät der Universität Freiburg. Es entstand ebenfalls in Kooperation zwischen Universität und Fraunhofer-Gesellschaft und wird bis zu 14 Professuren umfassen.

      Wissenschaftler des LZN bearbeiten vier Schlüsselthemen:

      • Sie arbeiten an nachhaltigen Werkstoffen als Grundlage für Produkte, die mit möglichst geringem Materialeinsatz und Energieaufwand zu produzieren sowie wiederverwertbar oder ökologisch abbaubar sind.
      • Sie entwickeln Energiesysteme, die den Umstieg von fossilen auf erneuerbare Quellen wie Biomasse, Wind, Sonne und Wasser erlauben und eine zuverlässige Versorgung ermöglichen.
      • Bei der Resilienzforschung und der Entwicklung resilienter Ingenieursysteme geht es darum, die von Industrieunfällen, Terrorismus, extremen Wetterereignissen und anderen Gefahrenquellen verursachten Schäden möglichst gering zu halten.
      • Ansätze zur ökologischen und gesellschaftlichen Transformation nehmen in den Blick, wie sich technologische Neuheiten auf natürliche und soziale Systeme auswirken. Dies mit dem Ziel, langfristige Governance-Strategien zu finden, die einen nachhaltigen Wandel ermöglichen.

      In der Pilotphase starteten 12 Forschungsprojekte. Eines davon zielt beispielsweise darauf ab, praxistaugliche und validierte Indikatoren für die Resilienz technischer Systeme bereitzustellen. Anhand der Indikatoren können bereits bei der Entwicklung eines technischen Systems Resilienzaspekte mitgedacht und die Systeme hinsichtlich Widerstands- und Adaptionsfähigkeit optimiert werden. Das erste Beispielsystem stammt aus dem Bereich Lagerlogistik: Mit einem energieautarken und autonomen Sensorsystem können mobile Objekte kostengünstig lokalisiert sowie die Interaktion zwischen Waren und Roboter überwacht und gesteuert werden. Ein anderes Projekt widmet sich Leichtbaumaterialien und modifiziert deren Faser-Matrix-Interface, so dass die Materialien eine höhere Festigkeit aufweisen. An allen 12 Forschungsprojekten sind Forscher der Universität und der Freiburger Fraunhofer-Institute beteiligt.

      Projekte mit der Wirtschaft

      Damit der Transfer wissenschaftlicher Ergebnisse in marktfähige Produkte und Dienstleistungen gelingt, bezieht das LZN in zusätzlichen Projekten Unternehmen von Anfang an mit ein.

      • In industriefinanzierten „Ankerprojekten“ entwickelt das LZN zusammen mit dem unternehmensseitigen Ankerpartner eine gemeinsame Forschungsroadmap und setzt diese anwendungsnah und wissenschaftlich exzellent um. Die aktuellen Ankerpartner des Leistungszentrums Nachhaltigkeit sind: Daimler AG, Robert Bosch GmbH, Georg H. Endress Stiftung.
      • Darüber hinaus engagiert sich das LZN in Entwicklungsvorhaben, die im Verbund mit Anwendungspartnern aus der Wirtschaft bearbeitet und über Förderprogramme von Bund, Ländern oder EU finanziert werden. Durch solche Verbundvorhaben eröffnen sich insbesondere für KMUs zusätzliche FuE-Optionen.

      Das Leistungszentrum Nachhaltigkeit ist kontinuierlich auf der Suche nach weiteren Partnern aus der Wirtschaft, um in enger Zusammenarbeit innovative und praxisnahe Lösungen zu entwickeln. Folgende Kontaktveranstaltungen bietet das LZN an:

      • „Science Workshops“ und „Science Days“: Sie sind auf die Bedürfnisse und wissenschaftlichen Fragestellungen eines bestimmten Unternehmens zugeschnitten. Ausgewählte Wissenschaftler mit ausgewiesenen Kompetenzen in den unternehmensspezifischen Fragestellungen stehen zur Verfügung und diskutieren gemeinsam mit Unternehmensvertretern alternative Lösungsansätze.
      • „Transfer Sessions“: Mit diesem Veranstaltungsformat bietet das LZN ein Forum an, um neue Kontakte zwischen Wirtschaft und Wissenschaft zu knüpfen. Im Mittelpunkt einer Transfer Session steht eine innovative Idee oder eine neue Technologie (wie z.B. 3-D-Druck), über die sich Experten und Interessierte aus Wissenschaft und Industrie im Rahmen einer Abendveranstaltung austauschen.

      Kontakt

      Geschäftsstelle des Leistungszentrums Nachhaltigkeit Freiburg:
      Dr. Karin Benz, Universität Freiburg, Tel +49 761 203-67580
      Daniel Hiller, Fraunhofer-Gesellschaft, Tel +49 761 2714-488
      Sorana Kamla, Universität Freiburg, Tel +49 761 203-6803
      Benjamin Scharte, Fraunhofer-Gesellschaft, Tel +49 761 2714-538

    • Your contact person

      Amandus Bieber
      Marketing

      Phone: + 49 761 386909-14
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