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    02.08.2017

    Hack the Gripper: KaMaRo gewinnt ersten Hackathon am wbk

    • 32 Stunden Zeit, um Konzepte für intelligentes Greifen zu erarbeiten – das war die Aufgabe des Hackathons, zu dem das wbk Institut für Produktionstechnik Studenten des KIT aufrief.

      Ein Hackathon ist ein in der Informatik weit verbreitetes Event zur Soft-und Hardwareentwicklung. Ziel ist es, Wissen aus Maschinenbau und Mechatronik mit der Software-Welt zu verknüpfen. „Die Kombination unterschiedlicher Studiengänge bringt neue Lösungsideen mit sich: Die Informatiker haben hochentwickelte Softwarekenntnisse, die Maschinenbauer die Ideen zur Integration in den Greifer“, sagt Prof. Jürgen Fleischer, Institutsleiter des wbk. Um seine Veranstaltung möglichst anwendungsnah zu gestalten, arbeitete das wbk eng mit dem Industriepartner SCHUNK zusammen: „Für uns ist das Event die beste Möglichkeit, junge Talente kennenzulernen und neue Ansätze für die Zukunftsthemen Internet of Things und Digitalisierung zu finden“, erklärt Dr. Markus Klaiber, Technischer Geschäftsführer/CTO bei SCHUNK. Insgesamt waren Studenten der Fachrichtungen Informatik ebenso vertreten, wie Maschinenbauingenieure, Mechatroniker und Elektrotechniker.

      Um funktionsfähige Prototypen im Themenbereich 4.0 zu bauen, standen den acht teilnehmenden Teams je ein Greifer, diverse Mikrocontroller und vielfältige Sensorik zur Verfügung, die es zu verbinden galt. Welche Aufgaben die Greifer erfüllen und in welchen Bereichen sie Anwendung finden sollten, entschieden die Gruppen in einer kurzen Ideenphase. Für die Prototypen konnten sie neben der gestellten Elektronik und Software auch eigene Teile am wbk 3D-drucken oder fräsen lassen.

      Nach Ablauf der 32 Stunden präsentierten die Teams ihre Ideen: Neben Lösungen im Bereich Condition Monitoring und Bildverarbeitung setzten die Studenten auch themenspezifische Prototypen für die Medizintechnik oder Sportgeräte um. Am Ende konnte sich das Team der Hochschulgruppe KaMaRo durchsetzen und das Preisgeld von 750 Euro gewinnen. Beim Kompetenzführer für Greifsysteme und Spanntechnik SCHUNK war man von den Ergebnissen begeistert: „Die vorgestellten Lösungen haben in Originalität und Qualität all unsere Erwartungen übertroffen“, so der geschäftsführende Gesellschafter Henrik A. Schunk. Die Prototypen werden nun genau analysiert, geprüft und gemeinsam mit den Wissenschaftlern am wbk weiterentwickelt.

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