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    24.08.2017

    Endress+Hauser auf dem Weg zum industriellen Internet der Dinge

    • 100 Orte für Industrie 4.0-Gewinnerprojekt vorgestellt mit Gastbeitrag vom Fraunhofer IAF

      microTEC Südwest war mit seiner Veranstaltungsreihe „100 Orte für Industrie 4.0 live erleben!“ diesmal zu Gast bei Endress+Hauser Process Solutions in Freiburg. In Rahmen dieser Veranstaltungsreihe werden Gewinnerprojekte des Wettbewerbs „100 Orte für Industrie 4.0 in Baden-Württemberg“ der Allianz Industrie 4.0 vorgestellt.

      Hans Huber von Endress+Hauser Process Solutions  hat zunächst die E+H-Sicht auf das industrielle Internet der Dinge (Industrial Internet of Things, IIoT) vorgestellt und betont, dass IIoT kein reines IT-Projekt ist, sondern durch die Industrie und vor allen Dingen durch neue Geschäftsmodelle getrieben wird. E+H selbst möchte sich durch digitale Lösungen vom Instrumentenanbieter zum Anbieter von Messungen entwickeln und hat dafür ein neues Team in Freiburg gegründet, welches IIoT-Lösungen innerhalb der E+H-Gruppe vorantreiben wird.

      Das 100 Orte-Gewinner-Projekt wurde durch Nils Andreas von Endress+Hauser Conducta vorgestellt. Mit der digitalen Transformation von Wasseranalysestationen entwickelt E+H hierbei smarte Lösungen für die Abwasserwirtschaft, die sich wie andere Industriezweige auch vernetzen, digitalisieren und automatisieren  - also zur „Wasserwirtschaft 4.0“ entwickeln wird. Im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen hat Endress+Hauser Conducta ein digitalisiertes Informationssystem für eine Wasseranalysestation aufgebaut, das einen Datenzugriff bis runter zum Sensor erlaubt, eine Datenverknüpfung durch alle Ebenen sowie eine benutzerfreundliche Datenaufbereitung enthält.

      Den Weg von E+H in Richtung Industrie 4.0 hat Dr. Volker Frey von Endress+Hauser Maulburg am konkreten Beispiel der Produktionsstandorte Maulburg und Nesselwang vorgestellt. Die Herausforderung des Produktionssystems im Fall E+H ist, 30 Mio. Produktvarianten pro Produktionslinie mit einer durchschnittlichen Losgröße von 1,2 und einer Lieferzeit von 24h zu bewerkstelligen. Dafür sind Prozesse mit kurzen Durchlaufzeiten und höchster Flexibilität notwendig. Industrie 4.0-Maßnahmen wie die Vernetzung und die Intelligenz der Produktionsmittel sowie die Steuerung der Wertschöpfungskette in Echtzeit durch cyber-physische Systeme sind relevante Ziele, um die Herausforderungen der Produktion der Zukunft meistern zu können. Erste Ergebnisse auf dem Weg zur digitalisierten Produktion sind beispielsweise der Einsatz von Augmented Reality beim Bestellprozess, die Fabriksimulation bei der Produktions- und Arbeitsplatzplanung oder der Prozesswächter zur Online-Überwachung von Prozessparametern.

      Das Programm wurde abgerundet durch den Vortrag von Dr. Ralf Ostendorf vom Fraunhofer IAF über die Entwicklung von Infrarotsensoren auf der Basis von Quantenkaskadenlasern, die beispielsweise bei der Trinkwasserüberwachung eingesetzt werden. Dadurch können etwa Giftstoffe in Trinkwasserreservoirs besonders schnell und genau überwacht bzw. detektiert werden.

      Abschließend hatten die Teilnehmer reichlich Gelegenheit, sich untereinander auszutauschen und die vorgestellten Erfolgsbeispiele und Lösungsansätze zu diskutieren.

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