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    21.09.2017

    Hahn-Schickard leitet strategisches EU-Projekt zur Digitalisierung

    Das internationale Projektteam traf sich Anfang September zum Kick-off in Villingen-Schwenningen. Dr. Rainer Günzler (Leiter Business Development, ganz rechts) koordiniert das Projekt.
    Das internationale Projektteam traf sich Anfang September zum Kick-off in Villingen-Schwenningen. Dr. Rainer Günzler (Leiter Business Development, ganz rechts) koordiniert das Projekt. © Hahn-Schickard
    • "Digitalisierung" ermöglicht verbesserte oder neue Funktionalitäten in Produkten und Dienstleistungen. Sie soll möglichst alle Branchen, Unternehmensgrößen und Europäischen Regionen optimal erreichen. Vor allem KMU aus nicht-Hightech-Branchen benötigen einen einfachen Zugriff auf entsprechende Technologien. Das Projekt "Smart 4 Europe" schafft dafür eine zentrale Kontakt- und Informationsstelle.

      Die Europäische Kommission verfolgt ein hohes Ziel mit dem derzeit stattfindenden Digitalen Wandel: Jedes Industrieunternehmen in Europa soll unabhängig von seiner Größe, seiner Branchenzugehörigkeit oder seines Standortes in die Lage versetzt werden, in vollem Umfang von digitalen Innovationen zu profitieren, um dadurch seine Produkte, Prozesse oder Dienstleistungsangebote zu verbessern. Um dies zu erreichen, wurde die Initiative „Smart Anything Everywhere“ (SAE) ins Leben gerufen. Die SAE Initiative hat sich zwischenzeitlich erfolgreich als Schnittpunkt und Dachmarke etabliert. Einen Schwerpunkt bilden dabei aus EU-Mitteln geförderte Projekte mit Vorbildcharakter zum Technologietransfer für Europäische KMU, die an verschiedenen Stellen der jeweiligen Wertschöpfungsketten ansetzen und sich auf die unterschiedlichsten Bereiche der Digitalisierung ausrichten.

      Innovationen fördern, Internationalisierung unterstützen, Investitionen erleichtern

      Nun startet die SAE Initiative das Projekt „Smart 4 Europe“, das als wichtiger Katalysator für die Digitalisierungsbestrebungen in Europa verstanden wird. Es soll:

      • die Zusammenarbeit der Projekte innerhalb der SAE Initiative unterstützen
      • ihre Reichweite und Wirkmacht verstärken und
      • Interessenten aus unterschiedlichen technischen Bereichen, Anwendungsfeldern und europäischen Regionen zusammenbringen und für die Möglichkeiten des Digitalen Wandels begeistern

      So wird das Internetangebot der SAE Initiative (https://smartanythingeverywhere.eu/) nun zu einem umfassenden Innovations-Portal erweitert, das als zentrale Kontakt- und Informationsstelle zur Digitalisierung in Europa dienen soll. Ein Technologie-Radar identifiziert neue Technologien, von denen der Digitalisierungsprozess künftig profitieren kann. Die enge Vernetzung mit regionalen und nationalen Initiativen soll Synergien ermöglichen, Investitionen in Digitalisierung erleichtern und entsprechendes Wirtschaftswachstum stimulieren. Darüber hinaus koordiniert „Smart 4 Europe“ gemeinsame Messeauftritte und Kommunikationsaktivitäten aller Projekte der SAE Initiative und eröffnet ihnen neue Chancen zur Geschäftsanbahnung und Vermarktung ihrer Ergebnisse. Veranstaltungen und Internetpodien zum Austausch von Erfahrungen und „Best Practice“-Beispielen runden das Angebot ab.

      Katalysator der Digitalisierung

      Smart 4 Europe startet im September 2017 mit einer Dauer von 2 Jahren und fast 1 Mio. Euro Fördermitteln aus dem Programm Horizont 2020 der Europäischen Union. Getragen wird das Projekt von einem starken Konsortium aus Partnern („Digital Innovation Hubs“), die sich bereits intensiv für die SAE Initiative der EU engagieren und ihr positives Erscheinungsbild schon seit vielen Jahren mitgestalten.
      Das Konsortium wird angeführt von Hahn-Schickard aus Villingen-Schwenningen. Das baden-württembergische Forschungsinstitut bietet Entwicklungs- und Fertigungsdienstleistungen für Mikrosysteme an. Schwerpunktthemen des Institutes sind die Integration Smarter Systeme und Cyber-Physikalische Systeme. Genau diese Disziplinen werden von der SAE Initiative als unabdingbare Basistechnologien für den Digitalen Wandel angesehen.
      Die Steinbeis 2i GmbH aus Karlsruhe ist der zweite Vertreter Baden-Württembergs im Konsortium. Der Serviceanbieter für innovatives und internationales Netzwerken managt erfolgreich zahlreiche Projekte im Umfeld von Digitalisierung und CPS. Steinbeis 2i bringt wertvolle Erfahrung im Veranstaltungsmanagement und europaweite Kontakte in das Projekt ein, etwa durch seine Aktivitäten im Enterprise Europe Network (EEN) mit Unternehmen aus mehr als 50 Ländern.
      Weitere Projektpartner sind die Europäischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen THHINK BV (Amsterdam), BME (Budapest), Blumorpho SAS (Paris), CEA-LETI und CEA-LIST (Grenoble) sowie die fortiss GmbH (München).

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      Amandus Bieber
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