
Safora Jafari absolvierte ihr Bachelorstudium im Bereich Polymer Engineering an der Amirkabir University of Technology in Iran. Ihren Masterabschluss in Polymerwissenschaften erlangte sie an der Universität Freiburg in der CPI-Gruppe am IMTEK. In ihrer Masterarbeit beschäftigte sie sich mit der Reduktion der Reibung zwischen oberflächengebundenen Hydrogelen, inspiriert von den natürlichen Gleitmechanismen synovialer Gelenke im menschlichen Körper.
Seitdem promoviert sie an der Universität Freiburg und forscht an programmierbarer Reibung zwischen oberflächengebundenen Hydrogelen mithilfe externer Stimuli. Ziel ihrer Arbeit ist es, adaptive und biomimetische Oberflächen zu entwickeln, deren Reibungseigenschaften sich gezielt steuern lassen – mit Anwendungspotenzial in der Medizintechnik und Robotik.

Dr. Daniela Collin studierte Chemie an der Julius-Maximilians Universität in Würzburg und schloss das Studium 2014 mit ihrer Dissertation im Bereich photostrukturierbarer Bleizirkonattitanat-Vorstufen ab. Seit 2012 arbeitet sie – unter anderem auch als Projektleiterin - im Fraunhofer-Institut für Silicatforschung im Bereich der Materialentwicklung und -charakterisierung in der Arbeitsgruppe CeSMA – Center Smart Materials & Adaptive Systems.
Seit Anfang 2025 leitet sie in dieser Gruppe das Team „Neue Materialien“. Hauptarbeitsgebiete sind Hybridpolymere für optische und elektronische Anwendungen, (Nano)Partikelsynthesen und Funktionalisierungen für aktive Komposite, organische und anorganische ferroelektrische Materialen und seit einigen Jahren zunehmend auch biobasierte und/oder biodegradierbare Hybridpolymere für nachhaltige Verpackungs- und elektronische Anwendungen.

Dennis Huber ist Head of Robotics bei der NEXT. robotics GmbH & Co. KG mit Sitz in Mönchweiler. Nach dem Bachelorstudium in Wirtschaftsingenieurwesen und dem Master in Data Engineering an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen beschäftigt er sich intensiv mit innovativen Robotiklösungen und Automatisierungstechnologien. In staatlich geförderten Forschungsprojekten arbeitet er an der Schnittstelle von Robotik und Künstlicher Intelligenz.
Ein besonderer Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Mikroautomatisierung mit kompakten 6-Achs-Robotern von Mecademic. In seinem Vortrag „High Precision, Low Footprint“ zeigt er, wie sich hochpräzise Automatisierungslösungen auf minimaler Fläche realisieren lassen.

Lena Schad studierte Medizintechnik mit dem Schwerpunkt Mikrosystemtechnik an der Universität Stuttgart. Seit 2021 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich integrierte Systeme und Sensorik für medizinische Anwendungen am Institut für Mikroelektronik Stuttgart.
Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der integrierten Photonik und dem Einsatz von Germanium auf Silizium Nahinfrarot Detektorsystemen für mikromedizinische Sensoranwendungen

Johannes Ehrlich hat an der Technischen Hochschule Würzburg / Schweinfurt Elektrotechnik studiert und 2006 mit dem Master abgeschlossen. In seiner Masterarbeit hat er einen Stoßdämpfer mit Magnetorheologischen Flüssigkeiten und hybriden Magnetkreis entwickelt.
Seit 2006 arbeitet er am Fraunhofer Institut für Silicatforschung in verschiedenen Abteilungen. Seit 2011 in der Abteilung CeSMA (Center Smart Materials and Adaptive Systems) als Leiter der Abteilung Aktorik und Elektronik. Dort werden neuartige Aktoren wie z.B. Dielektrische Elastomer (DEA), HASEL (Hydaulic amplified self healing electrostatics) und Elektroadhäsion anwendungsnah entwickelt.

Die YUMA Technologie GmbH bietet für den praktischen Einsatz von Auto-ID Systemen in der Produktions- bzw. der Intralogistik einzigartige Lösungen.
Sascha Blümle ist Dipl.-Ing. Nachrichtentechnik. Nach mehreren Jahren in leitenden Positionen gründete er 2015 das Start-up YUMA. Der Seriengründer führt heute vier Unternehmen als Gesellschafter und CEO. Über 20 Jahre Erfahrung bei der Problemlösung in der Intralogistik sind für ihn der Antrieb, innovative Systeme zu entwickeln.
Er berichtet er über einen neuen Ansatz bei Pick-by-Light-Prozessen. Das YUtag-Ökosystem kann aufgrund von funkfreier Kommunikation weltweit zum Einsatz kommen. Das durchgängige Konzept offener Schnittstellen vereinfacht die Anbindung an ERP/LVS/WMS oder MES.

Abanoub Aziz studierte Materialwissenschaften mit Schwerpunkt auf Smart Materials an der Zewail City of Science and Technology in Ägypten. Seinen Master in Sustainable Materials – Polymer Science absolvierte er im gemeinsamen Studiengang der Universität Freiburg und der Universität Straßburg.
Seit April 2024 ist er Doktorand am Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) im Labor für Chemie und Physik von Grenzflächen. Seine Forschung konzentriert sich auf die Entwicklung mikrofluidischer Plattformen zur hochdurchsatzfähigen, zeitaufgelösten Analyse von Signalnetzwerken in Krebszellen – mit dem Ziel, automatisierte Diagnostik- und Screeningverfahren im Nanolitermaßstab zu realisieren.

Dr. Klaus Ettrich studierte Physik und promovierte 1997 auf dem Gebiet der Laserphysik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Im Anschluss wechselte er als Trainee zur Jenoptik AG und war danach bei der CyBio AG im Bereich Entwicklung und in verschiedenen Managementfunktionen tätig. Seit dem Jahr 2008 ist er Geschäftsfeldleiter am CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik in Erfurt zunächst für den Bereich Solar und seit 2014 für den Bereich MEMS.
Die CiS Forschungsinstitut für Mikrosensorik GmbH ist eine privatwirtschaftlich organisierte, gemeinnützige, wirtschaftsnahe Forschungseinrichtung mit etwa 120 Mitarbeitern und ist spezialisiert auf die Forschung und Entwicklung hochwertiger, siliziumbasierter Mikrosensoren und Mikrosystemen, speziell in den Bereichen MEMS und MOEMS.
Kundenspezifische Entwicklung langzeitstabiler und präziser MEMS-basierter Mikrokomponenten für Kunden aus Industrie und Forschung liegen im Schwerpunkt des Geschäftsfeldes.

Simon Martin ist Masterstudent der Mikrosystemtechnik an der Hochschule Kaiserslautern und Teil des SmartBagEco-Studierendenteams, das beim COSIMA-Wettbewerb 2024 den 3. Platz belegte. Er entwickelt IoT-Lösungen für die Pflege, um medizinische Beutel automatisiert zu überwachen und so den Alltag von Patient*innen und Pflegepersonal zu erleichtern.
Seine persönliche Motivation schöpft er aus eigenen Erfahrungen im Umgang mit Betroffenen und dem Wunsch nach innovativer, menschenzentrierter Gesundheitsversorgung. Derzeit arbeitet er mit dem Team daran, SmartBagEco über das Hochschulprojekt hinaus weiterzuentwickeln, mit dem Ziel, daraus ein MedTech-Startup zu machen, das die digitale Versorgung zukunftssicher gestaltet.

Nach seiner Promotion in organischer Chemie zur Herstellung optisch anpassungsfähiger Solarzellen und einem Postdoc-Aufenthalt zum Thema Polymerrecycling in Frankreich, ist Dr. Johan Liotier seit 2023 an der Universität Freiburg im Exzellenzcluster livMatS unter der Leitung von Prof. Rühe tätig.
Seine Forschung konzentriert sich auf die Bildung von vernetzten Polymernetzwerken mittels C,H-Insertionschemie. Einerseits möchte er kleine Moleküle verwenden, die an jedes Polymer mit C-H-Bindungen angehängt werden können, um es vernetzbar zu machen.
Zum anderen ist es sein Ziel, spaltbare Netzwerke zu schaffen, um wiederverwertbare Objekte oder Beschichtungen zu erhalten.

Dr. Rainer Wittig studierte Biologie an den Universitäten Münster und Freiburg mit Schwerpunkten in Zell- und Molekularbiologie. Er promovierte am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg über die Chemoresistenz beim malignen Melanom. Nach einem Postdoc am DKFZ mit dem Schwerpunkt funktionelle Genomik wechselte er zur R-Biopharm AG nach Darmstadt, wo er in der Koordination von F&E-Projekten sowie in der Entwicklung diagnostischer Tests für Tumormarker tätig war.
Seit Ende 2008 leitet er die Arbeitsgruppe Biologie am Institut für Lasertechnologien in der Medizin und Meßtechnik (ILM) in Ulm. Forschungsschwerpunkte sind die präklinische Evaluierung von Nanoträgern, Licht-Zell-Interaktionen und deren Nutzung für therapeutische und diagnostische Anwendungen, sowie quantitative Phasenbildgebung für die markerfreie Zelldiagnostik.

Héloïse Vincent studierte Medizintechnik an der Grande École Centrale Marseille und der Dan marks Tekniske Universitet in Kopenhagen. Seit 2023 ist sie Doktorandin im Zentralbereich Forschung und Vorausentwicklung der Robert Bosch GmbH in der Abteilung für Advanced Technologies and Micro Systems in Kooperation mit der Universität Duisburg Essen.
Ihr Forschungsschwerpunkt liegt auf der Entwicklung eines elektrifizierten Chips zur Isolation und Analyse von Tumormaterial aus Blutproben, den sogenannten Liquid Biopsies. Ihr Ziel besteht darin, MEMS Technologien zu nutzen, um eine patientennahe Krebs überwachung und therapie zu ermöglichen.

Dr. Lars Tebje studierte Elektrotechnik an der Universität Bremen mit dem Schwerpunkt Mikrosystemtechnik und Mikroelektronik und promovierte dort auf dem Gebiet der Body-Area-Networks.
Im Jahre 2005 startete er bei der Robert Bosch GmbH als MEMS-Designer für Beschleunigungssensoren. 2013 wechselte er zur Bosch Sensortec GmbH und verantwortete dort als Projektleiter die Entwicklung verschiedener MEMS-Sensoren für den Consumer-Markt, unter anderem den kleinsten Beschleunigungssensor der Welt in der neuen ASICap-Technologie.
In seiner Rolle als Technologiemanager ist er für die Entwicklung neuer Sensoren bzw. Technologien im Bereich der Inertialsensorik zuständig.

Stefan Mayer ist ausgebildeter Moderator (Event, Radio, TV), Sprecher und Businesscoach. Als Diplom Betriebswirt (FH) war er vor seiner selbständigen Tätigkeit in verschiedenen Führungspositionen tätig, zuletzt als Vertriebsleiter für das deutsche Filialgeschäft von Alnatura.
Als Eventmoderator moderiert er verschiedenste Formate von Veranstaltungen, wie beispielsweise große Firmenveranstaltungen, Galas, Sportevents, Messen, Podiumsdiskussionen etc. Seit der Saison 2021/2022 ist er auch als Stadionmoderator für den SC Freiburg am Mikrofon.
Als Businesscoach gibt er seit 2019 Seminare und Einzelcoachings zum Thema wirkungsvolle Kommunikation und Sprechen vor Publikum.
Julia Mahl
Marketing
Tel.: + 49 761 386909-27
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