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    • News

       

    27.03.2019

    Clusterkonferenz 2019: KI und 3D-Bio-Druck im Fokus

      • Künstliche Intelligenz und 3D-Bio Druck auf der diesjährigen Clusterkonferenz von microTEC Südwest im Fokus
      • 36 Fachvorträge in 13 Sessions und eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion zum Thema „Künstliche Intelligenz“ in und für Baden-Württemberg.

      Auch in diesem Jahr trafen sich zahlreiche Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft auf Einladung von microTEC Südwest im Konzerthaus in Freiburg zur jährlichen Clusterkonferenz. Ministerin Edith Sitzmann MdL und Martin Horn, Oberbürgermeister von Freiburg, begrüßten die Teilnehmer am 2. Tag und unterstrichen sowohl die in der breiten Öffentlichkeit relativ unbekannte Bedeutung der Mikrosystemtechnik für Fortschritt und Entwicklung als auch die Bedeutung des gut vernetzten Dreiländerecks.

      Eingeladene Vorträge decken Spektrum Digitalisierung bis zum Menschen ab

      Hochkarätige Vorträge der eingeladenen Keynote-Speaker rundeten das umfassende Vortragsprogramm zu Sensorik, Produktion, Gesundheit sowie Services für den Mittelstand ab. Univ.-Prof. Marion A. Weissenberger-Eibl (Fraunhofer ISI, Karlsruhe) ging auf die Trends ein, die Digitalisierung mit sich bringt, und adressierte dabei insbesondere, was dies für die Menschen und ihre Fähigkeiten bedeutet.

      Dr. Michael Overdick (SICK AG) ging in seinem Beitrag auf lokale und vernetzte Sensoren für die Fabrik- und Logistikautomation ein, die beispielsweise zur Kollisionsvermeidung in fahrerlosen Transportsystemen eingesetzt werden und zu mehr Sicherheit und Effizienz führen. Gleichzeitig zeigte er Ansatzpunkte für maschinelles Lernen respektive künstliche Intelligenz auf.

      Den krönenden Abschluss der Clusterkonferenz gab Dr. André Kretschmann (Robert Bosch GmbH), der in seinem Beitrag „Autonomes Fahren – …und wer steuert das Fahrzeug?” den Bogen von den Kernanforderungen Fühlen – Denken – Handeln über die konkreten technischen Herausforderungen bis hin zu Lösungen mit Mikrosystemtechnik-basierten Sensoren spann.

      Podiumsgespräch zur künstlichen Intelligenz

      In Land und Bund wird in den letzten Monaten das Thema Künstliche Intelligenz stark in den Mittelpunkt gerückt. Neue Anwendungen ergeben sich auch für den Mittelstand. Welche Themen dabei von besonderer Bedeutung sind und wie sich Unternehmen diesen Themen annehmen können, wurde von Vertretern aus dem Ministerium, Industrie und Wissenschaft diskutiert. Das mit Dr. André Kretschmann (Robert Bosch GmbH), Ministerialdirigent Günther Leßnerkraus (Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg), Dr. Michael Overdick (Sick AG), Dr. Thomas Rettich (TRUMPF GmbH & Co. KG) und Dr. Olaf Sauer (Fraunhofer IOSB) hochkarätig besetzte Podium fokussierte in der Diskussion auf Anwendungen in und für Baden-Württemberg. Im Ergebnis war sich die Runde einig, dass Unternehmen in kleinen Schritten und mit den vorhandenen Tools starten sollten.

      Publikumsmagnet Drucken von lebenden Zellen

      Die Vision künstlicher Organe scharte eine große Zuhörerschaft um die Vortragenden der Session 3D-Bioprinting, die im Rahmen des BMBF-Projektes 3D-Bio-Net organisiert wurde. Nach einem einführenden Vortrag zum Drucken lebender Zellen durch Dr. Koltay vom IMTEK der Universität Freiburg zeigte der eingeladene Vortragende Prof. Michael Gelinsky von der TU Dresden Möglichkeiten und Grenzen medizinischer und biotechnologischer Anwendungen von gedruckten Zellen auf. Anschließend wurde weitere Einblicke in die aktuellen Ergebnisse des Projektes 3D-Bio-Net gegeben.

      Netzwerktreffen par excellence

      Rund 180 Gäste und Aussteller trafen sich, folgten den spannenden Fachvorträgen und diskutierten das Gehörte beim Netzwerken in der Ausstellung. Dabei fand die Clusterkonferenz großen Anklang sowohl bei Teilnehmern aus dem Mitgliederkreis des Vereins als auch bei interessierten Nicht-Mitgliedern. Damit wurde sie der Intention, ein buntes Spektrum an Themen und Organisationen abzudecken, voll gerecht.

      Mit 23 Ständen war die Ausstellung sehr gut belegt. Daneben präsentierten sich erstmalig auch Start-ups, was vom Veranstalter begrüßt wurde. Fast schon Tradition war der Stand der Initiative „Young Talents meet Industry“, an dem Studierende mit potenziellen Arbeitgebern ins Gespräch kommen konnten und von beiden Seiten rege als Plattform zur Kontaktanbahnung genutzt wurde. Als Sponsoren traten die Deutsche Messe und die SICK AG aus Waldkirch auf.

      Großen Anklang fand die Poster Ausstellung des IMTEK, bei der erstmalig Studierende und Doktoranden ihre Forschungsergebnisse visuell präsentieren durften. Zirka 80 Poster konnten die Anwesenden betrachten und fanden lobende Worte sowohl für die Poster als auch für die Aktion.

      Mittelstand im Fokus

      In zwei Service-Vortragsblöcken zeigten die Vortragenden ganz praktische Lösungen für den Mittelstand auf. Im Bereich Internationalisierung stellte Baden-Württemberg International das „Innovation Camp BW“ vor, das sich primär an Unternehmen und Forschungseinrichtungen aus Baden-Württemberg richtet. Während eines in der Regel 3-wöchigen Programms werden die Teilnehmer in das Ökosystem des Silicon Valley eingeführt, arbeiten an konkreten Herausforderungen der Digitalisierung und knüpfen wertvolle Geschäftskontakte.

      Für Unternehmen, deren Kunden die Lieferzeiten verkürzen oder deren Projekte über geringe Ressourcen verfügen, bietet das von Frank Erbacher Unternehmensberatung vorgestellte „Projekt-GPS“ konkrete Verbesserungspotentiale.

      Rackette Patentanwälte informierte die Konferenzbesucher im Kontext von digitaler Transformation und IP, ob und wie sich digitale Geschäftsmodelle in der Praxis mit IP-Instrumenten absichern lassen.

      Über Fördermöglichkeiten informierte Steinbeis 2i an ihrem Stand in der Ausstellung.

      Ausblick 2020: 15 Jahre microTEC Südwest

      Im nächsten Jahr wird microTEC Südwest sein 15-jähriges Bestehen feiern. Am 18. und 19. März 2020 wird die Jubiläums-Clusterkonferenz erneut im Konzerthaus stattfinden. In diesem Zusammenhang präsentierte microTEC Südwest seinen Besuchern eine kreative Idee: Mitglieder des Clusters sollen sich mit Science-Fiction Kurzgeschichten mit Bezug zur Mikrosystemtechnik an einer Jubiläums Kurzgeschichten Sammlung beteiligen, die bis zum „Geburtstag“ veröffentlicht wird.

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