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    30.09.2019

    Wie können Innovationskooperationen erleichtert werden?

    • Warum Innovationskooperationen?

      Die kontinuierliche Realisierung von Innovationen ist für Unternehmen essentiell, um auf den glo-balisierten Märkten wettbewerbsfähig zu bleiben. Der hochkomplexe Innovationsprozess kann jedoch oft nicht mehr innerhalb eines Unternehmens abgebildet werden. Um dem fachübergrei-fenden und systemischen Charakter sowie dem Ressourcenbedarf von Innovationen gerecht zu werden, könnten Innovationskooperationen die Lösung sein. Es gilt, eigenes Knowhow und Res-sourcen mit anderen Unternehmen oder Forschungs- und Bildungseinrichtungen zu kombinieren und damit Zugang zu Technologien, spezialisiertem Wissen und Kapital zu erhalten.

      Unterstützungsbedarf für Innovationskooperationen

      Im Rahmen einer Bedarfsanalyse, die microTEC Südwest im Auftrag des Projektes Kompetenzteam Innovation umsetzte, wurden folgende Kernfragen untersucht:

      • Inwiefern besteht ein Unterstützungsbedarf bei der Initiierung von Innovationskooperationen und wie kann der Mehrwert einer Kooperation vermittelt werden?
      • Welche Formate erleichtern die Kontaktanbahnung unter potenziellen Innovationspartnern?

      Etwas mehr als die Hälfte der Befragten (54,7 %) hat mit ihrer Organisation bereits Erfahrungen im Bereich der Innovationskooperationen gesammelt. 62,1 % waren an einer bis drei Innovationskooperationen beteiligt, 24,1 % an vier bis zehn Innovationskooperationen und 13,8 % an mehr als 10 Innovationskooperationen.

      Graphik 1

      Graphik 2

      Mitglieder von Clusterinitiativen führen häufiger Innovationskooperationen durch, um neue und bisher nicht denkbare Ideen entdecken und umsetzen zu können. Dabei spielt auch der Zugang zu spezifischer Expertise und Infrastruktur eine Rolle. Potenzielle Partner sind vor allem Kunden, Lieferanten, Forschungs- und Bildungseinrichtungen aus dem gesamtdeutschen oder dem regionalen Raum.

      Welche Voraussetzungen begünstigen die Zusammenarbeit?

      Die Befragung ergab, dass Risikofreude, Eigeninitiative und die Autonomie der Mitarbeitenden einen positiven Einfluss auf die Offenheit gegenüber Innovationskooperationen haben. Basis jeglicher Zusammenarbeit ist Vertrauen. Es gilt, herauszufinden, ob die „Chemie“ zwischen den Partnern stimmt, um den Willen zur Kooperation zu wecken. Sind bereits Ansprechpartner bei der Partnerorganisation bekannt oder scheinen die Organisationsabläufe ähnlich zu sein, kann Vertrauen leichter aufgebaut werden. Gelingt es den Kooperationspartnern, ein Vertrauensverhältnis zu etablieren, nehmen Mitarbeitende eher externe Entwicklungen an und es bestehen weniger Bedenken hinsichtlich der Geheimhaltung.

      Wie unterstützt microTEC Südwest die Initiierung von Innovationskooperationen?

      Clusterinitiativen wie microTEC Südwest fördern mit ihrer Sozialkompetenz, ihrem Netzwerkwissen, ihrem breiten Beziehungsportfolio und ihrer Reputation die Beziehungen zwischen ihren Mitgliedern und damit deren Zusammenarbeit. Sie werden als verlässliche Unterstützung bei der Partnersuche und -selektion sowie beim Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft wahrgenommen.

      Welche Effekte hat die Mitgliedschaft?

      Mitglieder müssen weniger Barrieren, welche die Kooperation behindern könnten, überwinden, bewerten die Risiken, die mit einer Kooperation einhergehen, jedoch höher. Die konkreten Angebote des Clustermanagements bearbeiten diese Ängste. Wichtigster Beitrag ist die Verbesserung der Netzwerkbeziehungen. Das Clustermanagement schafft Gelegenheiten zum Treffen und bringt Kooperationswillige auf Anfrage gezielt zusammen. Ein Treffen allein bringt jedoch noch kein Kooperationsprojekt hervor. Die Kooperationssuchenden müssen sich wiederholt persönlich treffen, interagieren und Vertrauen aufbauen. Treffen sind im Rahmen von Veranstaltungen des Clustermanagements, z.B. Konferenzen, Workshops oder Stammtischen, möglich. Es gilt, diese an den Bedarfen der Mitglieder auszurichten.

      Durchführung der Befragung

      Nach Projektstart am 01.04.2019 wurde der Fragebogen in enger Abstimmung zwischen microTEC Südwest e.V., Strategische Partner - Klimaschutz am Oberrhein e.V. sowie Herrn Prof. Dr. Lengsfeld (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) und Herrn Prof. Dr. Drewello (Hochschule für öffentliche Verwaltung Kehl) entwickelt. Die Beantwortung war online vom 28.05. bis 09.07.2019 möglich. Zusätzlich wurden 11 Leitfadeninterviews mit Mitgliedern von microTEC Südwest, Unternehmen sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen, durchgeführt.

      Die erhobenen Daten wurden außerdem für die Masterarbeiten von Judith Lenhart (microTEC Südwest, Hochschule Kehl) und Christoph Schweizer (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) genutzt.

       

      für microTEC Südwest: Judith Lenhart, Dr. Christine Neuy

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      Amandus Bieber
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