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    27.04.2020

    Schutzmasken aus dem 3D-Drucker

    Schutzmasken aus dem 3D-Drucker
    Schutzmasken aus dem 3D-Drucker Hochschule Esslingen
    • Die Hochschule Esslingen fertigt mit 3D-Druckern Gesichtsschutzmasken. Die Nachfrage ist groß.

      Die 3D-Drucker an der Hochschule Esslingen laufen auf Hochtouren: In den Laboren werden Schutzmasken hergestellt, die Pflegediensten, Arztpraxen oder auch medizinischen Einrichtungen zur Verfügung gestellt werden sollen. Die ersten Exemplare sind bereits ausgeliefert. „In der momentanen Krise ist es besonders wichtig, dass jeder nach seinen Möglichkeiten einen Beitrag zur Hilfe leistet“, sagt Prof. Dr.-Ing. Markus Ledermann, von der Göppinger Fakultät Mechatronik und Elektrotechnik, unter dessen Federführung das Projekt realisiert wird. „In der 3D-Druck-Community hat sich schnell eine Initiative zur Produktion von Schutzmasken gebildet und die Drucker-Hersteller haben entsprechende Anleitungen bereitgestellt.“

      Gleichzeitig erreichte das Forschungsinstitut für Technik in Gesundheit und Pflege der Hochschule Esslingen am Campus Göppingen eine Anfrage, ob eine entsprechende Fertigung möglich wäre. So kam eins zum anderen und die Herstellung der Schutzmasken begann vor wenigen Tagen. Rund 20 Stück können in den Laboren am Campus Göppingen und in der Fakultät Maschinenbau am Campus Esslingen Stadtmitte täglich gedruckt werden, wobei die Nachfrage viel höher liegt. Im dreistelligen Bereich habe man bereits „Vorbestellungen“ – Rohmaterial sei genug vorhanden, nur die Zeit sei ein Problem.

      Hoher Bedarf in Pflegeeinrichtungen

      Die Masken dienen als Schutz für das Pflegepersonal. Das Visier gilt als spritzfest und kann einfach desinfiziert werden. Kurz: Sie minimieren für ihre Träger das Risiko, über Tröpfcheninfektion mit Viren in Kontakt zu kommen. Die Schutzmasken bestehen aus einem Schild, einem Stirnbügel und einem Knopflochgummiband. Der Schild wird mit einem Laser aus einer Laminierfolie geschnitten, der Stirnbügel, an dem der Schild befestigt wird, entsteht in additiver Fertigung: „Wir haben nach einer vergleichsweise unkomplizierten und schnellen Lösung gesucht. Der 3D-Druck bietet sich an, weil man mit vorhandenen Mitteln arbeiten kann. Die Einstellung des Druckers ist zudem weit weniger aufwändig als die Einrichtung einer Fertigungsmaschine“, so Prof. Dr.-Ing. Markus Ledermann.

      Gut ausgestattete Labore

      Die modernen 3D-Drucker in den Laboren der Hochschule werden normalerweise für studentische Projekte genutzt, zum Beispiel für die Prototypenfertigung. Auch Firmen greifen regelmäßig auf die Möglichkeit zurück, Einzelstücke für ihre Produktion dort auszudrucken. „Jetzt arbeiten wir aber daran, die benötigten Schutzmasken so schnell wie möglich herzustellen und die Pflegeeinrichtungen damit zu beliefern“, so Prof. Dr.-Ing. Ledermann – zurzeit finde ohnehin kein Präsenz-Lehrbetrieb an der Hochschule statt, so dass entsprechende Kapazitäten sinnvoll genutzt werden können.

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