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    23.09.2020

    Aktuelle Gesundheitsthemen im Fokus

    Eine Delegation von zehn Vertreter*inne der Grünen-Landtagsfraktion besuchte am 15. September das NMI.
    Eine Delegation von zehn Vertreter*inne der Grünen-Landtagsfraktion besuchte am 15. September das NMI. nmi
    • Eine Delegation von zehn Vertreter*inne der Grünen-Landtagsfraktion besuchte am 15. September das NMI, um sich über aktuelle Gesundheitsthemen zu informieren und auszutauschen. Im Zentrum des Besuchs standen Corona und Organ-on-a-Chip-Technologien, aber auch die finanzielle Aufstellung der Forschungsinstitute der Innovationsallianz Baden-Württemberg wurde diskutiert. Neben NMI-Wissenschaftler*innen brachte Prof. Dr. Hans-Georg Rammensee von der Eberhard Karls Universität Tübingen seine Expertise mit ein.

      Corona dominiert nicht nur das tägliche Leben Aller, auch der bilaterale Austausch stand unter dem Einfluss von Corona. Masken zieren die Gesichter und zwischen den Teilnehmenden herrschen Abstände von zwei Metern und mehr. So sehr Corona unser tägliches Miteinander bestimmt, prägte es auch die inhaltliche Diskussion: Wie kann ein Impfstoff aussehen? Wie kann dessen Wirksamkeit überprüft werden? Und welche offenen Fragen können Serologiestudien beantworten? Klar ist: Die Forschung muss auf einem hohen Niveau bleiben und entsprechend gefördert werden. Denn ohne ein konkretes Verständnis von Krankheit und Immunität lassen sich keine auf Fakten basierenden Entscheidungen treffen, was auch für die Politiker*innen der Fraktion Grüne Baden-Württemberg wichtig ist.

      Obwohl Corona Vieles überschattet, wurden auch weitere Forschungsarbeiten im Bereich der personalisierten Medizin bei der Zusammenkunft diskutiert. Tierversuchsalternativen, die sowohl Medizin weg vom Tier und nah am Menschen bedeuten, spielen am NMI eine große Rolle. Prof. Dr. Katja Schenke-Layland führte ihren Zuhörer*innen bildhaft vor Augen: „Eine Maus ist kein kleiner Mensch“. Wie weit Tierversuchsalternativen reichen, wurde ebenfalls erläutert: Zelllinien und Organ-Chips finden am NMI primär Einsatz, aber auch Simulationen sind im Sinne von 3R. 3R steht für reduce, refine, replace. Folglich sollen Tierversuche nicht nur reduziert, sondern auch verbessert oder, da wo möglich, ganz ersetzt werden. Um verschiedene Forschungsgruppen besser zu vernetzen, wurde in Kooperation mit der Universität Tübingen das 3R-Center für Tierversuchsalternativen errichtet. Seit September wird die Geschäftsstelle von Frau Silke Keller geleitet, die ebenfalls an der Veranstaltung teilnahm.

      Um Wissenschaft greifbar zu machen, konnten sich die Gäste auch die Orte des Geschehens ansehen – die Labore. Denn eins soll Forschung am NMI stets sein: anwendungsorientiert und greifbar. Der Pipettierroboter Biomeki 7, der zur Analyse von Blutproben auf SARS-CoV-2 eingesetzt wird, wurde von Dr. Nicole Schneiderhan-Marra vorgeführt. Ebenfalls gezeigt wurde, wie Mikrotumore für Forschungszwecke aufbereitet werden. Der Vorteil dieses Verfahrens ist, dass sich Therapien viel individueller gestalten lassen, wenn verschiedene Therapiemöglichkeiten an Patientengewebe erprobt werden.

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