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    22.12.2020

    microTEC Südwest: Jahresrückblick auf die Fachgruppen

    So sehen Fachgruppensitzungen 2020 aus!
    So sehen Fachgruppensitzungen 2020 aus! microTEC Südwest
    • 2020 = Premiere bei den Fachgruppensprecherwahlen

      Jedes Jahr treffen sich Fachgruppensprecher, Vorstand und Kooperationsmanagement von microTEC Südwest, um strategische, inhaltliche und organisatorische Themen miteinander zu diskutieren. Ende 2019 wurde in der Sitzung aller Fachgruppensprecher angeregt, für die Fachgruppen eine Geschäftsordnung mit der Regelung der Wahl von Sprechern zu erstellen. Auf dieser Basis wurden 2020 in allen Fachgruppen nach und nach Wahlen durchgeführt – die ersten seit der Gründung der jeweiligen Fachgruppen vor bis zu 7 Jahren! Damit gebührt ein herzliches Dankeschön an alle Fachgruppensprecher, die seit der Gründung ihrer Fachgruppe diese mit Leben gefüllt, inhaltlich weiter getrieben, Projekte und Veranstaltungen mit initiiert und begleitet haben sowie viele neue Mitglieder über diese Arbeit gewonnen haben.

      Nur wenige Fachgruppensprecher haben die Wahlen genutzt, sich aus unterschiedlichen, meist persönlichen Gründen aus ihrer aktiven Rolle zurückzuziehen. Unser Dank konnte in diesem Jahr nur online übermittelt werden, aber wir hoffen auf ein baldiges persönliches Wiedersehen mit den ausgeschiedenen Fachgruppensprechern, und zwar mit Dr. Alfred Stett, heute Okuvision, ehemals Retina Implant, und Reinhard Pusch, RoodMicrotec (beide Fachgruppe Mikromedizintechnik), Dr. Jörg Schickedanz, ehemals Qiagen Lake Constance (Fachgruppe In-vitro-Diagnostik) sowie Dr. Andreas Schüle, Festo (Fachgruppe Oberflächen).

      Wo Personen ausscheiden, kommen neue aktive Mitglieder dazu: Wir freuen uns über das zukünftige Engagement von Dr. Günther Schmauz, acp systems (Fachgruppe Oberflächen), Dr. Daniel Baier, Testo bioAnalytics und Dr. Thomas Brandstetter, IMTEK (Fachgruppe In-Vitro-Diagnostik) sowie der beiden designierten Fachgruppensprecher Dr. Alexander Kaiser, Cicor, und Dr. Rene von Metzen, NMI (Fachgruppe Mikromedizintechnik). Zukünftig werden alle zwei Jahre Fachgruppensprecherwahlen durchgeführt, sodass die Türe für neue Impulse offen steht.

      Breite Themenvielfalt in den Fachgruppensitzungen

      Auch in diesem Jahr haben die Fachgruppen regelmäßig getagt, im ersten Quartal noch vor Ort bei den Mitgliedern. Insgesamt haben 11 Sitzungen mit 312 Teilnehmenden stattgefunden!

      Die Fachgruppe Smart Systems stand in diesem Jahr thematisch unter dem Fokus von Safety & Security. Die Herausforderungen, die beiden Seiten der funktionalen Sicherheit sowie Cybersicherheit miteinander zu kombinieren, wurden diskutiert. Die Gewährleistung der Informationssicherheit in der industriellen Kommunikation sowie neuartige Methoden, Software-Lebenszyklen und -Updates zu kontrollieren waren die Themen der Fachgruppe. Die Diskussion Smart Systems-bezogener Förder-Ausschreibungen und die Kooperationspartnersuche fanden ihren besonderen Raum. Die Fachgruppe Smart Systems ist mit fast 40 Mitgliedern nach wie vor die größte Fachgruppe. Die beiden Fachgruppensprecher Prof. Axel Sikora und Stefan Schwamberger sind mit sehr hohen Zustimmungswerten in ihrer Funktion bestätigt worden.

      In der Fachgruppe Oberflächen ist das Interesse an einem Austausch zur Messtechnik und zum Thema Reinigung von Oberflächen nach wie vor ungebrochen, was sich in den Vorträgen der Sitzungen widerspiegelt. Im Februar bei Plasmatreat, der einzigen physischen Sitzung, wurden außerdem Dreharbeiten für den Imagefilm von microTEC Südwest aufgenommen. Dem Interesse der Fachgruppe folgend wurde basierend auf der Übersicht „Messtechnik für Oberflächen“ im Herbst eine Online-Vortragsserie gestartet, in der jeweils zwei Messmethoden miteinander verglichen werden. Die bisherigen Themen behandelten „Messtechnik für filmische Beschichtungen“ sowie „Qualitative und quantitative Untersuchung des oberflächennahen Bereichs“. Diese Online-Reihe ist öffentlich und alle Mitglieder erhalten bei Interesse Zugang zu den Aufzeichnungen.

      Die Fachgruppe Mikromedizintechnik konnte 2020 ihre Neugestaltung erfolgreich beenden und ihre Erweiterung vom reinen Fokus auf Intelligente Implantate hin zur Schnittstelle zwischen Medizin- und Mikrosystemtechnik abschließen. Im Dezember fand die 18. Fachgruppensitzung zum Thema „Geschäftsmodelle in der Mikromedizintechnik“ statt. Dr. Sebastian Schostek von der Ovesco AG referierte über Innovationen in der Mikromedizintechnik und zeigte eindrucksvoll an ihrer Eigenentwicklung HEMOPILL wie schwer und langwierig es ist, eine Idee in ein Produkt umzusetzen, das sich nachhaltig am Markt etablieren kann. Patrick Schneider leistete mit seinem Vortrag über Ambidextrie einen wichtigen Beitrag zur Theoriebildung zu Geschäftsmodellen. Der Workshop zur Thematik „Lessons Learned“ wurde sehr gut von den Mitgliedern angenommen und rundete die Veranstaltung ab. Durch die Neuorientierung der Fachgruppe konnten auch erfreulicherweise neue Mitglieder wie z.B. die Scientific Consulting Company (SCC) oder auch die Ovesco AG gewonnen werden.

      Die Fachgruppe In-vitro-Diagnostik startete im April mit dem Thema „Patientenselbsttests für die Telemedizin“, das durch die Corona-Pandemie stark an Aktualität gewonnen hat. Die Vorträge spannten einen Bogen vom CoaguChek System, einem Gerinnungsmanagementsystem von Roche Diagnostics GmbH, über diagnostische Systeme für die Telemedizin bis hin zur Digitalisierung der Urinanalyse durch ein neuentwickeltes System des Unternehmens Medipee GmbH. Bei der Fachgruppensitzung im September wurde die Thematik durch Vorträge im Bereich Logistik für Patientenselbstmanagement und dem Markt für Point-of-Need Testing abgerundet. Die Fachgruppe In-vitro-Diagnostik erfreut sich immer noch großer Beliebtheit. Dies lässt sich u.a. an den hohen Fachgruppenteilnehmerzahlen von über 30 erkennen. Insbesondere konnten durch die Online-Sitzungen Mitglieder bzw. Besucher erreicht werden, die üblicherweise an Präsenztreffen nicht teilnehmen.   

      Die Fachgruppe Drucktechnologien nutzte in besonderer Weise die Gelegenheit des Online-Formats, internationale Vortragende von Xaar und vom Holst Centre einzubinden. Darüber hinaus gab es Gastbeiträge von Neotech AMT und vom ZIM-Projekt „Hidronik“. Das Mitglied IMTEK referierte über hybrides Drucken von Polymeren und Metallen, das KIT über keramische Solarzellen, Hahn-Schickard über die Kontaktierung gedruckter leitfähiger Strukturen. Das neue Mitglied INM Leibniz-Institut für Neue Materialien stellte Aktivitäten im Bereich neuer elektronische Materialien vor. So wurden im laufenden Jahr unterschiedliche Aspekte zu den Fokusthemen Drucktechnologien, Materialien, hybriden Ansätzen, Prozessführung und Wissensaustausch diskutiert.

      Einen vollständigen Überblick über die durchgeführten Sitzungen und die Fokusthemen sind bei jeder Fachgruppe auf der microTEC Südwest-Homepage aufgelistet.

      2020 forderte Improvisationstalent und Anpassungsfähigkeit

      Nach anfänglicher Hoffnung, dass die Fachgruppensitzungen ab Mitte des Jahres stattfinden könnten, war schnell klar: Wir müssen auf Online-Formate ausweichen, um nicht auf unbestimmte Zeit gar keinen Austausch mehr zu haben. Einheitlich herrschte die Meinung, dass persönliche Treffen auf jeden Fall zu bevorzugen seien, aber darauf mussten wir aus gegebenem Anlass verzichten. Gleichzeitig haben wir erkannt, dass sich auch neue Chancen für die Fachgruppenarbeit ergeben: Digitale Treffen ermöglichen es, internationale oder räumlich weit entfernte Mitglieder oder Interessenten und Referenten einzubinden. Ein Mehrwert für die Mitglieder könnte auch entstehen, wenn Vorträge aufgezeichnet und später online bereitgestellt werden. Digitale Formate könnten auch häufigere Abstimmungen – vielleicht auch in Kleingruppen – erleichtern.

      Für die Zukunft drücken wir fest die Daumen, uns bald wieder physisch treffen zu können. Gleichzeitig wollen wir die neuen Formate dort weiterhin einsetzen, wo sie für die Inhalte förderlich sind.

      Ausblick 2021 – Volle Kraft voraus

      Mit frischem Tatendrang sind wir dabei, die ersten Sitzungen – vermutlich weiterhin digital – vorzubereiten. Die Fachgruppen als Expertenforen stehen auch neuen Interessenten aus dem Mitgliederkreis oder auch Gästen zum Kennenlernen offen.

      In den Fachgruppen bündelt microTEC Südwest seine Kompetenzen, um gemeinsam Innovationen auf dem Gebiet der Mikrosystemtechnik hervorzubringen. Die Mitglieder von microTEC Südwest haben exklusiven Zugang zu den technologie- und anwendungsorientierten Fachgruppen und somit zu einem einzigartigen Expertenkreis– vom Start-up bis zum Großunternehmen, von der Wissenschaft zur Industrie.

    • microTEC Kontakt

      Amandus Bieber
      Marketing

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