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    27.01.2021

    Mitgliederinterviews – Herr Dr. Daniel Baier (Testo bioAnalytics GmbH)

    Mitgliederinterviews – Herr Dr. Baier (Testo bioAnalytics GmbH)
    Mitgliederinterviews – Herr Dr. Baier (Testo bioAnalytics GmbH) Dr. Baier
    • microTEC Südwest: Guten Tag, Herr Dr. Baier. Zuerst einmal noch herzlichen Glückwunsch zur Wahl als Fachgruppensprecher In-vitro-Diagnostik. Sind Sie bitte so nett und stellen Sie sich unseren Lesern kurz vor?

      Dr. Baier: Zunächst möchte ich mich für die Glückwünsche und die Möglichkeit der Vorstellung meiner Person bedanken. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit innerhalb der Fachgruppe und hoffe, dass ich mich hier unterstützend einbringen kann. Ich selbst bin für die Testo bioAnalytics GmbH als Fachbereichsleiter Biologische Forschung und Entwicklung tätig. Testo ist bereits seit dem 07.12.2010 Mitglied bei microTEC Südwest und in verschiedenen Fachgruppen aktiv.


      microTEC Südwest: Wie sind Sie erstmalig mit microTEC Südwest in Berührung gekommen?

      Dr. Baier: Seit meinem Eintritt in die Testo SE & Co. KGaA 2016 hatte ich Kontakt zu verschiedenen microTEC Südwest-Mitgliedern und bin so auch immer wieder mit Veranstaltungen in Berührung gekommen. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir die 11. Fachgruppensitzung IvD, welche bei uns im Haus durchgeführt wurde.


      microTEC Südwest: Könnten Sie nun bitte auch Ihr Unternehmen vorstellen? Sie sind ja für eine Untersparte von Testo, den Testgerätehersteller, tätig. Was macht die Testo bioAnalytics GmbH genau und wer sind Ihre Kunden?

      Dr. Baier: Als Tochterunternehmen des Testo Konzerns fokussieren wir uns auf die Entwicklung von Diagnostiksystemen zum Nachweis pathogener Mikroorganismen. Als jüngstes Tochterunternehmen in einem für Testo komplett neuen Bereich befinden wir uns momentan in den letzten Zügen der Entwicklung unseres ersten Produktes. Unsere Kunden werden aus den unterschiedlichsten Bereichen kommen – viel darf ich Ihnen dazu leider noch nicht verraten. Aber wir möchten mikrobiologische Messparameter schnell und besonders einfach für unsere Kunden direkt am „Point of Care“ verfügbar machen.


      microTEC Südwest: Welche Aktivitäten im microTEC Südwest-Netzwerk sind für Sie besonders wertvoll und warum?

      Dr. Baier: Als Unternehmen mit Start-up-Charakter können wir nicht alle Herausforderungen im eigenen Team lösen. Wir vertrauen auf das Expertenwissen etablierter Unternehmen, nicht nur aus unserem Mutterkonzern. Wir kooperieren zu einzelnen Punkten mit Unternehmen und Forschungseinrichtungen verschiedenster Fachrichtungen. Die Clusterkonferenzen oder auch die Fachgruppensitzungen sind aus meiner Sicht ein idealer Ort, um neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsame Aktivitäten zu starten. Auch in teilweise fachfremden Diskussionen finden sich immer wieder Anregungen und neue Ideen entstehen. Daher finde ich die breite Aufstellung der Mitglieder sehr wertvoll.


      microTEC Südwest: Welche Bedeutung messen Sie unseren Fachgruppen zu?

      Dr. Baier: Bis vor einigen Jahren habe ich auf der akademischen Seite gesessen und durfte bereits die Vorteile von Kooperationen zwischen Forschungseinrichtungen und der Industrie kennenlernen. Heute weiß ich die spezifische Ausrichtung einzelner Forschungsgruppen und -einrichtungen zur Lösung von Herausforderungen sehr zu schätzen. Allerdings gibt es sowohl auf der Seite der Forschungseinrichtungen als auch auf der Seite der Industrie eine nahezu unüberschaubare Menge an potenziellen Partnern. Es benötigt jemanden, der hier die richtigen Partner miteinander vernetzt. Daher halte ich Fachverbände wie microTEC Südwest und deren Fachgruppen für einen essenziellen Knotenpunkt für den Technologie- und Wissenstransfer.


      microTEC Südwest: Was würden Sie sich noch wünschen von microTEC Südwest?

      Dr. Baier: In meinen Augen nimmt microTEC Südwest seine Funktion als Plattform für Netzwerkaktivitäten sehr gut wahr. Gefühlt würde ich sagen, dass der Nutzen für die Mitglieder mit einem vergrößerten Fokus auf Kooperationen und gemeinsamen Projekten noch erhöht werden könnte – hier fehlt mir aber der entsprechende Einblick insbesondere in andere Fachgruppen.


      microTEC Südwest: Nun noch ein paar Fragen zu Ihnen als Person. Was fasziniert Sie an Ihrem Fachgebiet/Ihrem Aufgabenspektrum bei Testo bioAnalytics?

      Dr. Baier: Zusammenfassend sind es die Entwicklungsmöglichkeiten. Ich kann mich für die unterschiedlichsten Themen begeistern und kann nur sagen, dass ich bei Testo viele Dinge zum ersten Mal gemacht habe. Ich durfte bereits in viele Bereiche eintauchen – von direktem Kundenkontakt zur genauen Identifikation der Anforderungen bis zu molekularbiologischen Herausforderungen ist schon vieles dabei gewesen. Neben dem fachlichen Teil schlägt mein Herz aber natürlich auch für die Menschen, mit denen ich täglich zusammenarbeiten darf. Auch hier wachse ich gemeinsam mit meinem Team und freue mich, welche Herausforderungen wir bereits gemeistert haben und bin gespannt, welche uns noch bevorstehen.


      microTEC Südwest: Wo in Titisee-Neustadt halten Sie sich am liebsten auf?

      Dr. Baier: Als gebürtiger Berliner mag ich die Landschaft hier sehr gern. Ich laufe gern nach der Arbeit und genieße den Ausblick von einer der zahlreichen Erhöhungen. Auch die Seen wie den Titisee oder den Schluchsee mag ich persönlich sehr gern.


      microTEC Südwest: Lassen Sie uns gemeinsam einen Blick in die Zukunft wagen. Was denken Sie, wird sich, sagen wir in 50 Jahren, bemerkenswert geändert haben? Haben Sie eine Vision?

      Dr. Baier: 50 Jahre ist schon ein beachtlicher Zeitraum – wenn ich überlege, was sich in den vergangenen 50 Jahren geändert hat, denke ich, dass sich insbesondere im Bereich Mobilität einiges ändern wird. Ich glaube nicht, dass in 50 Jahren noch jemand selbst ein Fortbewegungsmittel steuern wird. Aber auch Fortschritte in der Mikrosystemtechnik werden meiner Meinung nach vieles verändern – ich kann mir vorstellen, dass der Gesundheitszustand permanent am Menschen selbst überwacht wird und bereits vor dem Auftreten von Krankheitssymptomen Gegenmaßnahmen ergriffen werden können.


      microTEC Südwest: Welche Zukunftsthemen werden in diesem Jahr neben Covid-19 Ihrer Meinung nach besonderes Gewicht haben?

      Dr. Baier: Ich denke, das Thema Digitalisierung wird weiter an Bedeutung gewinnen – die meisten von uns durften im vergangenen Jahr herausfinden, wie viel Berufliches aber auch Privates ohne direkten Kontakt möglich ist und wo die Herausforderungen liegen. Natürlich wünsche auch ich mir einiges aus der Zeit vor Covid-19 zurück – insbesondere im Bereich der privaten Aktivitäten – aber im Bereich der beruflichen Reisen für Meetings sehe ich großes Potenzial, einen Teil der Reduktion beizubehalten. Hierfür müssen technische Voraussetzungen geschaffen beziehungsweise stabilisiert werden. Die Reduktion der Reisetätigkeit zahlt auch auf ein weiteres Zukunftsthema ein, was uns meiner Meinung nach dieses und auch die nächsten Jahre begleiten wird – der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen und unserer Umwelt.


      microTEC Südwest: Möchten Sie unseren Lesern noch etwas mit auf den Weg geben?

      Dr. Baier: Bleiben Sie gesund!


      microTEC Südwest: Herzlichen Dank für die Zeit, die Sie sich genommen haben, um unserer Fragen zu beantworten. Wir wünschen Ihnen eine gute Zeit und viel Erfolg.

    • microTEC Kontakt

      Amandus Bieber
      Marketing

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