TEL.: +49 761 386 909-0        |        OFFICE@MICROTEC-SUEDWEST.DE

    • News

       

    08.07.2021

    Vier Cluster sprachen über neue Potenziale in der Medizin

    • Im Rahmen einer interdisziplinären Online-Veranstaltung diskutierten Entwickler:innen, Anwender:innen und IT-Expert:innen aktuelle Trends im Bereich Point-of-Care Diagnostik, neue Materialien und den Einsatz künstlicher Intelligenz in der Medizin. Neben spannenden Vorträgen bot das Event interaktive Matching-Runden zum Kennenlernen und Austauschen. Organisiert wurde es von den Netzwerken microTEC Südwest e.V., BioLAGO e.V., BioRegio STERN Management GmbH und cyberLAGO e.V. in Kooperation mit der ClusterAgentur Baden-Württemberg. microTEC Südwest beteiligte sich im Rahmen der Allianz Industrie 4.0, gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, am Workshop.

      Am 01.07.2021 fand die dreistündige Cross-Clustering-Veranstaltung statt. Zirka 35 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, sich in drei Matchmaking-Runden mit anderen Anbieter:innen und Anwender:innen aus den Bereichen POC-Diagnostik, neue Materialien und künstlicher Intelligenz für die Medizin von morgen auszutauschen. Zwischen den „Matching-Runden“ gab es drei Impulsvorträge zu den genannten thematischen Schwerpunkten sowie eine Präsentation der Fördermöglichkeiten im Horizon Europe Programm.

      Dr.-Ing. René von Metzen, Bereichsleiter Biomedizin und Materialwissenschaften und Gruppenleiter Biomedizinische Mikro- und Nanotechnik Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut in Reutlingengab einen Einblick in die Welt der Mikrochips und Implantate. Dr.-Ing. von Metzen stellte diverse Kriterien für die Beschaffenheit der Materialien von Mikroimplantaten vor und erläuterte, wie sich unterschiedliche Materialien auf die Größe, Qualität und Lebensdauer von Implantaten auswirken. Am Beispiel von Knochenersatzmaterial stellte er dar, mit welchen Kriterien Materialien unterschieden und ausgewählt werden können.

      Priv-Doz. Dr. Susanne Proksch von Spindiag GmbH referierte zum Thema POC-Diagnostik. Am Beispiel des POC-Testsystems Rhonda zum Nachweis von bakteriellen und viralen Krankheitserregern stellte sie die Vor- und Nachteile der POC-Tests denen der Labortests gegenüber. Das Besondere am Rhonda-Testsystem: die Ergebnisse hätten Laborqualität. Die Mission der Spindiag GmbH ist es, Pandemie-Erreger wie Corona, aber auch multiresistente Erreger durch intensives Testen zu bekämpfen.

      Den letzten Impulsvortrag zum Thema künstliche Intelligenz hielt Dr. Martin Schüttler von CorTec GmbH. Er stellte die Möglichkeiten elektronischer Gehirnimplantate in Verbindung mit künstlicher Intelligenz dar. Die Einsatzmöglichkeiten gehen hier von der medizinischen Behandlung motorischer, kognitiver und emotionaler Fähigkeiten bis hin zum nichtmedizinischen Erweitern und Verstärken von physischen, sensorischen und kognitiven Funktionen. Patienten mit Parkinson oder Epilepsie können beispielsweise von Tiefenhirn-Elektroden-Implantaten profitieren, bei denen das Gehirn „überschrieben“ wird, um Tremores oder epileptische Anfälle zu verhindern.

      Zum Abschluss stellte Hartmut Welck von der ClusterAgentur Baden-Württemberg die Fördermöglichkeiten im Horizon Europe Programm vor.

    • microTEC Kontakt

      Amandus Bieber
      Marketing

      Tel.: +49 761 386909-14
      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

    • Newsletter

      Sie wollen ab sofort unseren monatlichen E-Mail Newsletter erhalten?

      Anmelden 

    • News & Termine veröffentlichen

      Sie haben News, Pressemitteilungen oder Events, die Sie gerne bei uns veröffentlichen würden? Sprechen Sie uns einfach an.