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    20.07.2021

    Erfolgreiche DIGIHUB Südbaden-Veranstaltung zu VR/AR-Technologien am 07. Juli

    Einsatz von VR in der Notfallmedizin: Schulung von Personal.
    Einsatz von VR in der Notfallmedizin: Schulung von Personal. imsimity GmbH
    • Umfassende und immersive Einblicke bot das digitale „Trainingslager für erweiterte Realitäten: Der online XR-Parcours“, das im Rahmen des DIGIHUB Südbaden in Zusammenarbeit mit dem mehrfach ausgezeichneten Unternehmen imsimity GmbH veranstaltet wurde. Das Team von imsimity führte die 25 Teilnehmenden durch das fast 4stündige Programm mit allerlei technischer Raffinesse und einer umfassenden Kenntnis der hardware- und softwareseitigen Details.

      Exponentiell wachsenden Markt

      In seinem Einführungsvortrag stellte der Geschäftsführer der imsimity GmbH, Martin Zimmermann, die Anfänge sowie verschiedene Anwendungsmöglichkeiten der VR/AR/XR-Technologie vor. Die sich rasend schnell weiterentwickelnde Technologie bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten:

      Die Anwendungsfelder reichen von Lernwelten für Schülerinnen und Schüler (Chemie-Experimentier-Labor, ein Fahrrad selber zusammenbauen, die Planeten im Sonnensystem richtig zuordnen) über Module in der Ausbildung angehender Ärzt:innen und Pflegekräfte (Anatomie-Kurse, endotracheales Absaugen in VR) bis hin zum Training von Katastrophenszenarien für Feuerwehrleute. Auch der Einsatz von VR im Handwerk wie z.B. für Sicherheitstrainings auf der Baustelle, eignet sich hervorragend, um gerade junge Menschen für das Handwerk zu begeistern. Neben diesen Lernumgebungen bieten sich auch Anwendungen im Marketing (3D-Produktpräsentation) oder im Bereich der Bürgerbeteiligung bei der Städteplanung (Spatial Mapping) an.

      Das Besondere am Lernen mit VR

      Für Lernende sind komplexe Sachverhalte in dreidimensionaler Darstellung leichter erfahrbar. Durch die direkte körperliche Interaktion im virtuellen Raum ist das Lernergebnis sogar vergleichbar mit dem Lernen und Tun in einer realen Umgebung, denn das Gehirn unterscheidet hier kaum zwischen tatsächlicher oder virtueller Realität. Durch die Integration von KI und „learning analytics“ können auch individuelle Lernempfehlungen eingebettet werden. Das Bewegen, Ausprobieren und Anwenden im virtuellen Raum erzeugt auch ähnliche Emotionen. So können VR-Anwender beispielsweise beim Hochsteigen einer Leiter auf einer virtuellen Baustelle ebenso Höhenangst empfinden.

      Von spielerischen Anwendungen bis hin zu Wartungsarbeiten und digitalem Zwilling

      Im zweiten Teil der Veranstaltung präsentierte Christoph Gawel von imsimity im Rahmen des XR-Parcours verschiedene Stationen vom CyberClassroom über digital erweiterte Printprodukte bis hin zur Vorstellung verschiedener VR-Brillen. Das Interesse der Teilnehmerinnen und Teilnehmer war groß und spiegelte sich in den vielen Rückfragen wider. Als Besonderheit konnten die Teilnehmenden in der kollaborativen VR-Plattform CyberCinity ihre eigene VR-Cardboard-Brille nutzen, die sie im Vorfeld der Veranstaltung erhalten hatten.

      Die CyberCinity erinnert an ein Computerspiel, in dem man sich mit seinem Avatar aus der „Ich-Perspektive“ frei bewegen und Dinge erforschen kann. Diese Form der Interaktion und auch die Bewegungen waren für einige noch recht ungewohnt. Auch die Tatsache, dass man wie im echten Leben nur gehört wird, wenn man nah genug bei dem Gesprächspartner steht, ist nach vielen Monaten digitaler Meetings schon eine Umgewöhnung. Die Plattform ermöglicht es Teams, in einer kreativen Umgebung zusammen zu arbeiten. Sie kann sowohl über den Browser als auch über VR-Brillen genutzt werden.

      Zeit- und Kostenersparnis

      Im dritten Teil konnten die Teilnehmenden durch den VR-Blick des imsimity-Teams 3D-Anwendungen hautnah erleben. Es wurden die High-End Brillen HTC Vive Pro und All-in-One Oculus Quest vorgestellt und anhand dieser verschiedene VR-Demos präsentiert. So konnte man immersiv in einer alten Werkstatt im Schwarzwald beim Bau einer Kuckucksuhr mit dabei sein, eine Laserschulung von UVEX sowie den virtuellen Sägensimulator von STIHL miterleben. Und hier wurde auch ein weiterer Vorteil deutlich: Schulungen an einer virtuellen Maschine sparen Kosten und Zeit, denn das Training erfolgt im sicheren Raum, es kommt zu keinen Ausfallzeiten der realen Maschinen und bei einem Fehler wird die echte Maschine nicht beschädigt.

      Das Programm bot den Teilnehmenden ein ganzes Füllhorn an Anwendungs- und Umsetzungsideen, die durch einige Teilnehmende bereits während der Veranstaltung im Austausch mit imsimity konkretisiert werden konnten. Wenn auch Sie Interesse an den VR/XR/AR-Technologien haben, wenden Sie sich gerne jederzeit an imsimity GmbH.

      Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Projekts DIGIHUB Südbaden gefördert vom Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Tourismus durchgeführt.

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      Amandus Bieber
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