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    24.06.2022

    Fagron erwirbt Mehrheitsanteil an FH IPMS Spin-off HiperScan

    Geschäftsführer von HiperScan Alexander Wolter und Michael Thoma.
    Geschäftsführer von HiperScan Alexander Wolter und Michael Thoma. © HiperScan
    Staubdicht, multifunktional und sofort einsetzbare Lösung für Apothekenlabore mit integrierter, validierter Substanzdatenbank für sekundenschnelle Identitätsprüfung.
    Staubdicht, multifunktional und sofort einsetzbare Lösung für Apothekenlabore mit integrierter, validierter Substanzdatenbank für sekundenschnelle Identitätsprüfung. © HiperScan
    • Fagron, ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Herstellung von Arzneimitteln, hat am 14. April den Erwerb einer Mehrheitsbeteiligung an HiperScan bekanntgegeben. HiperScan ist ein Spin-off des Fraunhofer IPMS und deutscher Marktführer für die zuverlässige und sichere Identifikation von Ausgangsstoffen in Apotheken.

      Das Dresdner Technologie-Unternehmen HiperScan ist ein Spezialist für Nahinfrarot (NIR)‑Spektroskopie und ging 2006 als Ausgründung des Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme IPMS aus der Entwicklung innovativer Analysesysteme für Apotheken und andere Branchen hervor. Mit dem Analyse-System Apo-Ident, das speziell für die Identifizierung von Ausgangsstoffen konzipiert ist und in über 5.500 Apotheken eingesetzt wird, hat sich HiperScan in diesem Segment zum Marktführer in Deutschland entwickelt und beschäftigt derzeit über 50 Mitarbeitende.

      Die am Fraunhofer IPMS entwickelte innovative Rastergittertechnologie bildet die Grundlage für die von HiperScan entwickelten Nahinfrarot-Spektrometer. Die Analysesysteme ermöglichen es, die Investitionskosten deutlich zu senken, um die NIR-Analytik auch für kleine Unternehmen erschwinglich zu machen. Bereits 2004 trat Dr. Alexander Wolter, damals Wissenschaftler am Fraunhofer IPMS und heute Geschäftsführer von HiperScan, an Fraunhofer mit seiner Ausgründungidee heran. Die Ausgründung erfolgte 2006 und 2007 beteiligte sich Fraunhofer an dem Unternehmen. Eine zusätzliche Fraunhofer-Förderung mit dem Ziel des weiteren Management-Ausbaus folgte. Finanziert wurde das Unternehmen u. a. über den High-Tech Gründerfonds (HTGF) sowie den Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS). Fagron übernimmt nun neben anderen Anteilen sämtliche Fraunhofer-Anteile.

      »Durch die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Fraunhofer IPMS in Dresden konnten wir mit Apo-Ident innerhalb weniger Jahre ein hochinnovatives Produkt auf den Markt bringen und uns schnell zum Marktführer für die schnelle und sichere Ausgangstoffprüfung in deutschen Apotheken entwickeln. Als ehemaliger Wissenschaftler, der das Institut im Dresdner Norden von innen her kennt, fiel es mir von Anfang an leicht, mich auf die Kompetenz und Professionalität zu verlassen, mit der hier gearbeitet wird. Nach inzwischen über 15 Jahren als Unternehmer freue ich mich, dass unsere langfristige Strategie mit der Aufnahme in die Fagron-Gruppe bestätigt wird und zusätzlichen Rückenwind für die internationale Verbreitung erhält«, erklärt Dr. Alexander Wolter, Geschäftsführer bei HiperScan.

      Das belgische Unternehmen Fagron ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich der pharmazeutischen Herstellung von Arzneimitteln, das sich auf die Bereitstellung personalisierter Medizin für Krankenhäuser, Apotheken, Kliniken sowie Patienten und Patientinnen in 35 Ländern der Welt konzentriert. Das 1990 gegründete Unternehmen hat weltweit über 3.000 Mitarbeitende. Als Teil der Fagron-Familie eröffnen sich für die Technologie von HiperScan neue Märkte, um die Sicherheit weiter zu erhöhen und die Zukunft der personalisierten Medizin voranzutreiben.

      »Am Fraunhofer IPMS wurden die technologischen Grundlagen für das erfolgreiche Analytiksystem von HiperScan entwickelt. Jetzt freuen wir uns über den Anteilsverkauf an das renommierte Unternehmen Fagron und stehen weiterhin für die Kleinserienfertigung des mikromechanischen Herzstücks des NIR-Systems zur Verfügung«, sagt Prof. Dr. Harald Schenk, Institutsleiter am Fraunhofer IPMS, abschließend.

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