AEM Elektrolyse Hahn Schickard
Hahn-Schickard und Partner haben einen wichtigen Meilenstein erreicht: Eine neue Elektrolysezelle mit kohlenwasserstoffbasierter Membran-Elektroden-Einheit (MEA) lief im Test über 1000 Stunden im Dauerbetrieb mit einer extrem geringen Degradationsrate. Damit rückt eine skalierbare, umweltfreundliche Wasserstoffproduktion einen Schritt näher.
Die getestete Zelle basiert auf einem Hydrocarbon-Material — im Gegensatz zu konventionellen Systemen mit per- und polyfluorierten Alkylverbindungen (PFAS), die problematische „Ewigkeits-Chemikalien“ enthalten. Das Ergebnis: hohe Stabilität und langfristige Betriebssicherheit, auch unter realistischen, alkalischen Betriebsbedingungen.
Die gemessene Degradationsrate liegt bei nur 7 µV pro Stunde — ein sehr niedriger Wert, der die Zuverlässigkeit der Zelle belegt. Ein eigens entwickelter Langzeit-Teststand des Bereichs „Elektrochemische Energiesysteme (EES)“ von Hahn-Schickard ermöglichte die realitätsnahe Bewertung der Leistung über die gesamte Dauer.
Der Erfolg unterstreicht das Potenzial von Hydrocarbon-basierten Anionen-Austauschmembranen (AEM) für nachhaltige Wasserstoffproduktion – eine vielversprechende Alternative zu PFAS-Systemen. Gerade mit Blick auf Skalierung, Ressourceneffizienz und Umweltverträglichkeit ist dieser Fortschritt ein gewichtiger Beitrag zur Energiewende und Wasserstoffwirtschaft.
Weitere Informationen zu Hahn-Schickard finden Sie hier:
Julia Mahl
Marketing
Tel.: + 49 761 386909-27
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