
Das Ministerium für Wirtschaft, Handwerk und Tourismus Baden-Württemberg fördert das Projekt „Roboter-Simulacrum“ mit rund einer Million Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE). Gemeinsam entwickeln das Forschungszentrum Informatik (FZI) Karlsruhe und die Hochschule der Medien Stuttgart (HdM) ein Werkzeug, mit dem Unternehmen den Einsatz von Robotik in ihren Produktions- und Betriebsabläufen realitätsnah testen und bewerten können.
Das Projekt soll insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) einen einfachen und kostengünstigen Zugang zu Robotik- und Simulationsanwendungen ermöglichen. Dafür werden Robotik, Digitale Zwillinge und Gaming-Technologien kombiniert, um Anwendungen intuitiv und praxisnah erlebbar zu machen.
Im Gegensatz zu klassischen Simulationsumgebungen setzt das „Roboter-Simulacrum“ auf Game-Engines. Diese schaffen eine interaktive und leicht verständliche Darstellung realer Prozesse und ermöglichen es Unternehmen, Robotiklösungen schnell zu erproben und deren Potenziale für die eigene Produktion zu bewerten.
Die entwickelten Lösungen sollen der Gaming- und Open-Source-Community zur Verfügung gestellt werden. Dadurch sollen Synergien zwischen Robotik und Spieleentwicklung entstehen und neue Anwendungsfelder – beispielsweise im Bereich der Serious Games – erschlossen werden.
Mit der Förderung unterstützt das Land die Entwicklung innovativer Technologien in Baden-Württemberg und trägt dazu bei, die Wettbewerbsfähigkeit sowie die technologische Souveränität Europas zu stärken.
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Julia Mahl
Marketing
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