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    • News

       

    08.07.2025

    microTEC Südwest bei den Bodenseegesprächen 2025 in Hard

    • Industrie im Wandel: Herausforderungen und Lösungen im DACH-Raum

      Am 2. Juli 2025 fanden die diesjährigen Bodenseegespräche in Hard (Österreich) statt. Die Veranstaltung bot einen tiefen Einblick in aktuelle Herausforderungen und technologische Lösungsansätze der Industrie im DACH-Raum. Trotz wirtschaftlicher Belastungen wie steigender Energiekosten, Fachkräftemangel und zunehmender Bürokratisierung lag der Fokus klar auf der Frage, wie Innovation und Digitalisierung zur Zukunftssicherung beitragen können.

      Künstliche Intelligenz als strategischer Faktor

      In seiner Keynote stellte Maximilian Beinhofer konkrete Anwendungsbeispiele zur strategischen Nutzung von Künstlicher Intelligenz (KI) vor. Themen wie Energy Monitoring, Root-Cause-Analysen, intelligente Photovoltaiksteuerung und Flugpreis-Optimierung verdeutlichten das Potenzial von KI zur Effizienz- und Nachhaltigkeitssteigerung. Besondere Aufmerksamkeit erhielt der Einsatz generativer KI im Wissensmanagement sowie zur Produktionsoptimierung und Logistiksteuerung.

      Fokus auf Datenqualität und funktionale Sicherheit

      In den Parallel-Sessions wurde unter anderem die datengetriebene Produktion thematisiert. Markus Gruber hob die zentrale Rolle von Datenqualität, Messgenauigkeit und sicheren KI-Anwendungen hervor. Die neue Maschinenverordnung 2027 setzt hier klare Anforderungen an Datensicherheit, Transparenz und Verantwortlichkeiten. Diskutiert wurde auch die Herausforderung, wie sich selbstlernende, dynamische KI-Systeme mit regulatorischen Vorgaben in Einklang bringen lassen.

      BODENS1

      Robotik in extremen Umgebungen

      Ein weiterer Themenschwerpunkt lag auf Automatisierungslösungen für schwierige Einsatzbedingungen. Lukas Silberbauer präsentierte spezialisierte Roboter für die Öl- und Gasindustrie, die gefährliche Gaslecks erkennen können. Michael Zillich zeigte kollaborative Robotiklösungen für offene Produktionsumgebungen auf, die jedoch noch vor Herausforderungen bei Normen und Wirtschaftlichkeit stehen. Dario Stojicic (ABB) demonstrierte praxisnahe Anwendungen von Industrierobotern in gefährlichen Arbeitsbereichen wie Schweißen, Schleifen und Lackieren.

      Praxisimpulse aus dem Mittelstand

      Im Rahmen der Session „Automatisiert, vernetzt, überbewertet? Wie SMART ist die Produktion wirklich?“, organisiert von microTEC Südwest gemeinsam mit dem Cluster Mechatronik der Standortagentur Tirol, wurde das Thema Digitalisierung praxisnah beleuchtet.
      Aus dem Mitgliederkreis von microTEC Südwest stellte Alexander Treß (ATR Software) eine mittelstandsfreundliche Lösung vor, die bei fehlender Datentransparenz, begrenzten Ressourcen und geringem IT-Know-how unterstützt.
      Dr. Björn Sautter (Festo) ergänzte mit einem Impuls zum Thema „Mit digitalen Daten von der SMARTen Factory zu SMART & Connected Industries?“, in dem er neue Perspektiven für die vernetzte Produktion aufzeigte.

      Digitalisierung stärken – Wettbewerbsfähigkeit sichern

      Auch Initiativen wie AI5production sowie Programme von EIT Manufacturing verdeutlichten, wie Start-ups und KMU bei der Umsetzung von Digitalisierungsprojekten unterstützt werden können, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas nachhaltig zu stärken.
      microTEC Südwest nahm im Rahmen der Aktivitäten der Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg an der Veranstaltung teil und brachte wichtige Impulse aus dem Netzwerk ein.

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      Ausblick

      Die Bodenseegespräche 2025 zeigten einmal mehr: Um die Zukunftsfähigkeit der Industrie zu sichern, müssen technologische Innovation, regulatorische Klarheit und nachhaltige Strategien Hand in Hand gehen – ein Ziel, das microTEC Südwest aktiv mitgestaltet.

       Weitere Informationen:

      Allianz Industrie 4.0 Baden-Württemberg

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      Julia Mahl
      Marketing
       
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