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    30.01.2018

    Anhand von Algorithmen Stromverteilnetze modernisieren

    FZI
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    • Karlsruher Wissenschaftler arbeiten im Projekt 'grid control' an der Erstellung eines Gesamtkonzepts für zukünftige Stromverteilnetze.

      Die Umrüstung auf erneuerbare Energien beschreibt nur einen Teil der Energiewende. Mit neuen Formen der Energieerzeugung müssen auch neue Rahmenbedingungen für die Verwertung der gewonnenen Energie geschaffen werden. In dem Projekt ‚grid-control‘ forscht das FZI Forschungszentrum Informatik zusammen mit sieben anderen Institutionen aus Wirtschaft und Wissenschaft an einem Gesamtkonzept für zukünftige Stromverteilnetze. Ziel ist es, dass Stromnetze, regionale Stromerzeugung, Verbraucher und Marktteilnehmer aufeinander abgestimmt interagieren. Das Projekt beinhaltet mehrere Labortests und einen Feldtest, in dem die Entwicklungen real getestet werden. Als Ort für den Feldtest des Smart-Grid-Projektes wurde der baden-württembergische Ort Freiamt ausgewählt.

      Die Aufgabe des FZI im ‚grid-control‘-Projekt

      Im Feldtest des Projekts ‚grid-control‘ erprobt das FZI Algorithmen und Mechanismen für ein Gebäude-Energiemanagementsystem (GEMS). Dazu wurden mehrere Gebäude-Energiemanagementsysteme in verschiedenen Haushalten mit dem zugehörigen Messequipment installiert und mit lokalen Speichern ausgestattet. FZI-Wissenschaftler Dr.-Ing. Birger Becker erklärt: „Im ersten Schritt werden Flexibilitätsoptionen von elektrischen Erzeugern und Verbrauchern identifiziert. Durch den koordinierten Einsatz der steuerbaren Komponenten durch das GEMS können diese Flexibilitäten effizient abgerufen werden um Engpässe im Stromnetz und damit unnötigen Netzausbau zu verhindern.“ Das Konsortium wählte für den Feldtest bewusst die ländliche Region Freiamt im Schwarzwald, da hier bereits heute deutlich mehr Strom produziert als verbraucht wird. Mit den Erkenntnissen aus Labor- und Feldtest werden die verwendeten Schnittstellen, Verfahren und Algorithmen sukzessive angepasst und als integriertes Szenario im Gesamtsystem evaluiert.

      Die insgesamt acht Partner des Projektes begannen 2015 mit ihrer Arbeit an dem ganzheitlichen Konzept für Stromverteilnetze der Zukunft. Neben dem FZI Forschungszentrum Informatik ist die ads-tec GmbH, die Fichtner IT Consulting AG, das Karlsruher Institut für Technologie, die Landis+Gyr GmbH, PREdistribuce, die Seven2one Informationssysteme GmbH und die Universität Stuttgart an dem Projekt beteiligt. Konsortialführer von ‚grid-control‘ ist die Netze BW GmbH.

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      Amandus Bieber
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