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    26.07.2022

    INNONET Kunststoff: Kunststoffspritzen kinderleicht

    HoliPress
    HoliPress INNONET Kunststoff
    • Kunststoff-Produkte sind absolute Hightech-Wunder. Dass deren Pro-duktion kinderleicht sein kann, wurde bei der Präsentation des HoliMaker-Systems im Plastics Inno-Center des INNONET Kunststoff in Horb am Neckar deutlich. Udo Eckloff, Mitglied im Netzwerk INNO-NET Kunststoff, Projektmanager und Berater hatte gemeinsam mit Vivienne Salamone VertreterInnen aus der Kunststoffbranche und Ausbildungs- und MINT-Initiativen zu der hybriden Livevorführung ein-geladen.

      „Wir dachten zunächst, dass hier mit den unterschiedlichen Zielgruppen verschiedene Welten aufeinanderprallen. Die Fragen und anschließenden Diskussionen zeigten jedoch, dass beide Akteursgrup-pen in einem Boot sitzen“ so Eckloff.

      Interessant waren auch die Ausführungen der in Präsenz anwesenden Steuerkreisunternehmen, fischerwerke, Julia Haizmann und ARBURG, Thomas Baumann, sowie online Steuerkreismitglied und Moderator Stephan Klumpp von ProPlas zu den neu gegründeten „INNONET future“-Arbeitskreisen für die Themen Nachhaltigkeit, Recycling und Sichtbarkeit der Branche.

      Herkömmliche Kunststoff-Produkte werden üblicherweise in hoch technologisierten, großen Kunststoff-Spritzgussmaschinen hergestellt. Deren Anschaffung und Verwendung lohnt sich bei großen Stückzahlen, da insbesondere auch die Herstellung des formgebenden Werkzeuges aus Metall sehr kostenintensiv und aufwendig ist. Für die Materialentwicklung oder auch Musterherstellung eignet sich der HoliMaker, eine Produktentwicklung von Mitbegründer des französischen Startups Vivienne Salamone aus Metz in Frankreich. „Mit dem HoliMaker-System wollten wir ein Gerätesystem entwickeln, mit dem unkompliziert und dennoch präzise Musterteile produziert werden können“, beschreibt Salamone die Intension seiner Entwicklung.

      Gemeinsam mit Udo Eckloff, der Spezialist für Technologieprojekte - unter anderem aus Kunststofftechnik und -material - ist und den Vertrieb des HoliMaker Systems in Deutschland übernommen hat, wurde die Idee entwickelt, den HoliMaker auch für Bildungsprojekte oder in Ausbildungsstätten für MINT- Kurse zu nutzen. „Da die Bedienung der Anlage kinderleicht ist und gleichzeitig einen vertieften Einblick in die Herstellung von Kunststoffen ermöglicht, werden wir die Geräte verstärkt auch bei Bildungsträgern und MINT-Akteuren bekannt machen“, so Eckloff zu dem erweiterten Anwendungsfeld. „Wir werben in der Kunststoff-Branche für Kreislaufwirtschaft, Recycling und ein besseres Image von Kunststoff-Produkten, die aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sind – das möchten wir auch jungen Menschen und damit potenziellen Fachkräften und Anwärtern für die Kunststoff-Berufe näher-bringen“.

      Dass der HoliMaker für Bildungsprojekte hierfür geeignet ist, stellte Dr. Mathias Kliem vom Kunststoff-Zentrum Leipzig eindrucksvoll dar, der seine Geräte bereits bei dem kürzlich organisierten Recycling-Day mit großem Erfolg und entsprechender medialer Präsenz eingesetzt hat. „Die jungen Teilnehme-rInnen des Recycling-Days bekamen anschaulich demonstriert, was es für die Herstellung eines Kunststoff-Produktes braucht: nämlich ein schmelzfähiges Material aus selbst gesammelten Resten dazu Wärme, Druck und ein formgebendes Werkzeug Damit entsteht am Ende in nur kurzer Zeit ein High-tech-Produkt mit idealen Eigenschaften.“

      Die in Präsenz anwesende Vertreterin des Recyclingunternehmens für sortenreine Kunststoffe MKV GmbH Charlotte Müller sagte: „Ich bin begeistert, was dieses kleine Gerät für Möglichkeiten bietet und kann mir vorstellen, man damit Begeisterung wecken kann, da man ein Teil herstellt welches man 1 zu 1 mit einem Spritzgussteil aus der Maschine vergleichen kann. Auch die Herstellung von Mahlgut im Shredder lässt sich gut mit einer konventionellen Mühle vergleichen.“

      Die große Resonanz von mehr als 50 TeilnehmerInnen bei der hybriden Veranstaltung, darunter 25 Bildungsstätten, 22 Kunststoffunternehmen sowie einigen wissenschaftlichen Instituten bestätigte das Interesse an dieser Anwendung. Die Akteure waren sich einig, dass Kunststoff-Produkte und deren Anwendung heutzutage nicht mehr wegzudenken sind, die daraus weltweit entstandenen Folgeprob-leme jedoch lösbar sein können. Einhellig wurde betont, dass die Zukunftsfähigkeit eines Berufes in der Branche gegeben ist und man früh genug beginnen muss, Kinder und Jugendliche mitzunehmen. Dies war im Sinne der Ausbildungsstätten als auch im Fokus der Industrieunternehmen zur Sicherung eines interessanten Arbeitsplatzes.

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      Amandus Bieber
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