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    Nachrichten (789)

    microTEC Südwest Mitglied Plasmatreat und das Fraunhofer-Institut IFAM in Bremen bauen ihre Zusammenarbeit im Bereich umweltfreundlicher Beschichtungstechnologien weiter aus. Im Fokus stehen die vom Fraunhofer IFAM entwickelten PFAS-freien Niederdruckplasma-Beschichtungssysteme PLASLON® und UltraPLAS®, deren industrielle Anwendung und Markteinführung gemeinsam vorangetrieben werden sollen.

    Die Bundesregierung hat im Mai 2026 ihre Technologie-Roadmap Mikroelektronik veröffentlicht – ein strategisches Programm zur Stärkung Deutschlands als führenden Halbleiterstandort in Europa.

    Warum jetzt? Deutschland fertigt bereits rund 30 % der europäischen Waferkapazitäten und ist damit der größte Mikroelektronik-Standort der EU. Dennoch wachsen globale Abhängigkeiten – besonders bei KI-Chips und fortschrittlichen Halbleitern – schneller als die eigenen Kapazitäten. Der globale Halbleitermarkt umfasst 580 Milliarden Euro (2024), und ab 2027 fehlen in Deutschland jährlich 20.000 bis 30.000 Fachkräfte.

    Mit einem neuen Adapter für Mikroskopobjektive erweitert Polytec die Einsatzmöglichkeiten seines VibroScan Scanning-Vibrometer. Die neue Mikroskoperweiterung ermöglicht hochauflösende Schwingungsmessungen an kleinsten Strukturen und eröffnet Anwenderinnen und Anwendern neue Möglichkeiten in Bereichen wie MEMS-Technologie, Sensorik, Medizintechnik und Consumer Electronics.

    Die Anforderungen an Nassprozessanlagen steigen durch neue Technologien in der Halbleiterbranche rapide an. Dies führt zu einigen Herausforderungen. Bspw. muss die Funktionsweise immer effizienter, stabiler und sicherer sein – und das bei einem steigenden Durchsatz und anspruchsvolleren Produkten. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, müssen die Vorgänge in der gesamten Anlage im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung immer besser verstanden und entsprechend angepasst werden. Hierunter gehören auch physikalisch-chemische Vorgänge, die meist sehr komplex sind und viele wechselwirkende Effekte zeigen. Diese lassen sich mit herkömmlichen Methoden häufig nur durch aufwändige Versuche, komplizierte Messungen oder auf Erfahrung beruhenden Annahmen untersuchen.

    Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Festkörperphysik IAF startet seine Aktivitäten an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz (KI) und Halbleitertechnologie. Am Innovationspark Künstliche Intelligenz (IPAI) in Heilbronn nehmen zwei Projekte ihren Anfang, die KI-basierte Entwurfsmethoden und spezialisierte KI-Hardware miteinander verbinden.

    Seit über 50 Jahren begleitet digiraster seine Kunden von der ersten Idee bis zur fertigen Elektronikbaugruppe. Wir stehen für Entwicklung und Fertigung auf höchstem Niveau – technologisch stets am Puls der Zeit.

    Wissenschaftler stecken oft so tief in ihrer Forschung, dass sie richtig abgetaucht sind. Pünktlich zur Clusterkonferenz taucht Dr. Michael Lehnert wieder auf und präsentiert in seinem Vortrag „Liquid-Biopsy lung cancer highplex-assay using reporter emission multiplexing in digital PCR“, wie sich DNA von Lungenkrebszellen zukünftig hoch sensitiv nachweisen lassen kann.

    Das Land Baden-Württemberg stärkt die Entwicklung zukunftsweisender Halbleitertechnologien und fördert innovative Chipforschung mit insgesamt fünf Millionen Euro. Unterstützt werden das Verbundprojekt FRAUKE – Fraunhofer KI-Entwurf sowie die landesweite Initiative Chip Connect BW, die das Mikroelektronik-Ökosystem im Land weiter ausbauen sollen.

    Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat sich erneut erfolgreich in der Exzellenzstrategie von Bund und Ländern durchgesetzt und darf weiterhin den Titel Exzellenzuniversität tragen. Die Entscheidung wurde am 11. März 2026 von der Exzellenzkommission bekannt gegeben. Damit verbunden ist eine Förderung von bis zu 105 Millionen Euro über die kommenden sieben Jahre.

    Der Wettbewerb gilt als der anspruchsvollste im deutschen Wissenschaftssystem. Ab Januar 2027 werden neun Universitäten sowie ein Verbund weiterhin im Rahmen der Exzellenzstrategie gefördert.

    im Frühjahr 2026 geht der renommierte internationale FameLab-Wettbewerb für Wissenschaftler*innen in Deutschland in die nächste Runde. Unter dem Motto „Talking Science“ haben Studierende und Forschende aus zahlreichen Ländern weltweit bei diesem Event die Chance, ihr Thema auf der großen Bühne zu präsentieren. Das Besondere: Der Vortrag darf nur 3 Minuten dauern und muss die richtige Portion Wissenschaft und Witz enthalten, um das Publikum und die Fachjury mitzureißen. Technische Hilfsmittel wie PowerPoint-Präsentationen sind verboten. Nur Requisiten, die am Körper getragen oder schnell aufgestellt werden können, sind erlaubt.

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