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    Auf der microTEC Clusterkonferenz lieferte Sascha Blümle, CEO der IALTAG GmbH, bereits spannende Einblicke über den „Einsatz von DECT NR+ in industriellen Umgebungen“. DECT NR+ nutzt das weltweit lizenzfreie 1,9 GHz-Band und erlaubt so den Betrieb von Netzwerken ohne Frequenzplanung oder Spektrumlizenzkosten. Das Frequenzband und die Kanalnutzung ermöglichen darüber hinaus eine robuste und störungsresiliente Kommunikation auch im komplexen industriellen Umfeld.

    microTEC Südwest Mitglied Plasmatreat und das Fraunhofer-Institut IFAM in Bremen bauen ihre Zusammenarbeit im Bereich umweltfreundlicher Beschichtungstechnologien weiter aus. Im Fokus stehen die vom Fraunhofer IFAM entwickelten PFAS-freien Niederdruckplasma-Beschichtungssysteme PLASLON® und UltraPLAS®, deren industrielle Anwendung und Markteinführung gemeinsam vorangetrieben werden sollen.

    Die Bundesregierung hat im Mai 2026 ihre Technologie-Roadmap Mikroelektronik veröffentlicht – ein strategisches Programm zur Stärkung Deutschlands als führenden Halbleiterstandort in Europa.

    Warum jetzt? Deutschland fertigt bereits rund 30 % der europäischen Waferkapazitäten und ist damit der größte Mikroelektronik-Standort der EU. Dennoch wachsen globale Abhängigkeiten – besonders bei KI-Chips und fortschrittlichen Halbleitern – schneller als die eigenen Kapazitäten. Der globale Halbleitermarkt umfasst 580 Milliarden Euro (2024), und ab 2027 fehlen in Deutschland jährlich 20.000 bis 30.000 Fachkräfte.

    Mit einem neuen Adapter für Mikroskopobjektive erweitert Polytec die Einsatzmöglichkeiten seines VibroScan Scanning-Vibrometer. Die neue Mikroskoperweiterung ermöglicht hochauflösende Schwingungsmessungen an kleinsten Strukturen und eröffnet Anwenderinnen und Anwendern neue Möglichkeiten in Bereichen wie MEMS-Technologie, Sensorik, Medizintechnik und Consumer Electronics.

    Spannend, interessant und lehrreich – so beschreibt Andre Kretschmann seine Zeit im Vorstand von microTEC Südwest. Über viele Jahre hinweg hat er die Entwicklung des Netzwerks begleitet, strategische Impulse gesetzt und sich für die Stärkung der Mikro- und Nanotechnologien in Baden-Württemberg engagiert.

    Zum Abschied sprechen wir mit ihm über seine Motivation, die größten Herausforderungen und Erfolge seiner Amtszeit sowie die Bedeutung von Vernetzung, Zusammenarbeit und Innovation. Außerdem teilt er seine Perspektive auf die Zukunft von microTEC Südwest und erklärt, warum Formate wie die Clusterkonferenz und die Mitgliederversammlung wichtige Bausteine eines starken Netzwerks sind.

    Am 19. und 20. Mai kamen in Baden-Baden 175 Teilnehmende, 20 Aussteller sowie zahlreiche Vertreter:innen aus Industrie, Forschung und Politik zusammen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Zukunftsthemen der Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik – vor allem aber der persönliche Austausch zwischen Menschen, die gemeinsam Innovationen vorantreiben wollen. 



    Die nächste Fachgruppensitzung der Fachgruppe Drucktechnologien findet am 18. Juni 2026 beim Fraunhofer IPA in Stuttgart statt. 

    Willkommen sind neben den Mitgliedern der Fachgruppe auch Gäste und Interessierte.

    Im Rahmen des Projekts microTEC SkillsLab laden wir herzlich zu unserer ersten Fachschulung zum Thema Mikrofluidik. 
    Die eintägige Veranstaltung richtet sich an alle, die sich fundiertes Wissen in der Mikrofluidik aneignen oder vertiefen möchten – ob Berufseinsteiger oder erfahrene Fachkräfte aus Industrie, Forschung und Entwicklung – und bietet einen praxisnahen Einblick in Grundlagen, Anwendungen und Fertigungstechnologien. 

    Manche Veranstaltungen bleiben nicht wegen einzelner Vorträge in Erinnerung, sondern wegen des Gefühls, mitten in einer Zukunft zu stehen, die bereits begonnen hat. Genau so war die 29. Fachgruppensitzung Mikromedizintechnik bei der Osypka AG.

    Schon beim Ankommen wurde deutlich: Hier treffen nicht nur Expertinnen und Experten aufeinander – hier entstehen Ideen, Partnerschaften und neue Perspektiven

    Die Anforderungen an Nassprozessanlagen steigen durch neue Technologien in der Halbleiterbranche rapide an. Dies führt zu einigen Herausforderungen. Bspw. muss die Funktionsweise immer effizienter, stabiler und sicherer sein – und das bei einem steigenden Durchsatz und anspruchsvolleren Produkten. Um diesen Ansprüchen gerecht zu werden, müssen die Vorgänge in der gesamten Anlage im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung immer besser verstanden und entsprechend angepasst werden. Hierunter gehören auch physikalisch-chemische Vorgänge, die meist sehr komplex sind und viele wechselwirkende Effekte zeigen. Diese lassen sich mit herkömmlichen Methoden häufig nur durch aufwändige Versuche, komplizierte Messungen oder auf Erfahrung beruhenden Annahmen untersuchen.

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