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Am 12. Juni 2026 fand das Fachseminar Mikrofluidik bei Hahn-Schickard statt. Die Veranstaltung wurde von microTEC Südwest im Rahmen des microTEC SkillsLab organisiert und mit Förderung der Europäischen Union (EFRE-Mittel) und des Landes Baden-Württemberg umgesetzt. Sie bot den Teilnehmenden einen umfassenden Überblick über die vielseitigen Themenfelder der Mikrofluidik.
Das Seminar richtete sich sowohl an Einsteigerinnen und Einsteiger als auch an erfahrene Fachkräfte und wurde auf Basis der Bedarfe der Fachgruppe In-vitro-Diagnostik (IvD) und ihrer Mitglieder gestaltet. Ziel war es, ein gemeinsames Verständnis für zentrale Grundlagen, aktuelle Technologien und industrielle Anwendungsmöglichkeiten zu schaffen.
Der Fachkräftebedarf in der Mikroelektronik und Mikrosystemtechnik wächst stetig. Gleichzeitig entscheiden sich noch immer zu wenige junge Menschen für technische und naturwissenschaftliche Ausbildungs- und Studienwege. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, engagiert sich microTEC Südwest mit der Microtec Academy gezielt für die Nachwuchsförderung und lädt seine Mitglieder ein, diesen wichtigen Zukunftsauftrag aktiv mitzugestalten.
Auf der microTEC Clusterkonferenz 2026 war das Institut für Mikrosystemtechnik (IMTEK) der Universität Freiburg mit zahlreichen Fachbeiträgen vertreten. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Instituts brachten aktuelle Forschungsergebnisse aus den Bereichen Mikrosystemtechnik, Mikroelektronik und intelligente Systeme in das Konferenzprogramm ein und sorgten für spannende Impulse im Austausch zwischen Forschung und Industrie.
Der Vortrag von Simon Gräfner (AP&S), gehalten am 20. Mai 2026 im Rahmen der microTEC Clusterkonferenz, vermittelte einen fundierten Überblick über das „AP&S SimLAB“, das Anfang des Jahres 2025 ins Leben gerufen wurde.
Im Mittelpunkt standen ausgewählte Anwendungsfälle, die mithilfe von numerischen Simulationen analysiert und optimiert werden konnten. Dabei wurden insbesondere Ätzprozesse in Prozessbecken, Gasströmungen innerhalb der gesamten Anlage sowie die Performance einzelner Komponenten betrachtet.
Auf der microTEC Clusterkonferenz lieferte Sascha Blümle, CEO der IALTAG GmbH, bereits spannende Einblicke über den „Einsatz von DECT NR+ in industriellen Umgebungen“. DECT NR+ nutzt das weltweit lizenzfreie 1,9 GHz-Band und erlaubt so den Betrieb von Netzwerken ohne Frequenzplanung oder Spektrumlizenzkosten. Das Frequenzband und die Kanalnutzung ermöglichen darüber hinaus eine robuste und störungsresiliente Kommunikation auch im komplexen industriellen Umfeld.
microTEC Südwest Mitglied Plasmatreat und das Fraunhofer-Institut IFAM in Bremen bauen ihre Zusammenarbeit im Bereich umweltfreundlicher Beschichtungstechnologien weiter aus. Im Fokus stehen die vom Fraunhofer IFAM entwickelten PFAS-freien Niederdruckplasma-Beschichtungssysteme PLASLON® und UltraPLAS®, deren industrielle Anwendung und Markteinführung gemeinsam vorangetrieben werden sollen.
Die Bundesregierung hat im Mai 2026 ihre Technologie-Roadmap Mikroelektronik veröffentlicht – ein strategisches Programm zur Stärkung Deutschlands als führenden Halbleiterstandort in Europa.
Warum jetzt? Deutschland fertigt bereits rund 30 % der europäischen Waferkapazitäten und ist damit der größte Mikroelektronik-Standort der EU. Dennoch wachsen globale Abhängigkeiten – besonders bei KI-Chips und fortschrittlichen Halbleitern – schneller als die eigenen Kapazitäten. Der globale Halbleitermarkt umfasst 580 Milliarden Euro (2024), und ab 2027 fehlen in Deutschland jährlich 20.000 bis 30.000 Fachkräfte.
Mit einem neuen Adapter für Mikroskopobjektive erweitert Polytec die Einsatzmöglichkeiten seines VibroScan Scanning-Vibrometer. Die neue Mikroskoperweiterung ermöglicht hochauflösende Schwingungsmessungen an kleinsten Strukturen und eröffnet Anwenderinnen und Anwendern neue Möglichkeiten in Bereichen wie MEMS-Technologie, Sensorik, Medizintechnik und Consumer Electronics.
Spannend, interessant und lehrreich – so beschreibt Andre Kretschmann seine Zeit im Vorstand von microTEC Südwest. Über viele Jahre hinweg hat er die Entwicklung des Netzwerks begleitet, strategische Impulse gesetzt und sich für die Stärkung der Mikro- und Nanotechnologien in Baden-Württemberg engagiert.
Zum Abschied sprechen wir mit ihm über seine Motivation, die größten Herausforderungen und Erfolge seiner Amtszeit sowie die Bedeutung von Vernetzung, Zusammenarbeit und Innovation. Außerdem teilt er seine Perspektive auf die Zukunft von microTEC Südwest und erklärt, warum Formate wie die Clusterkonferenz und die Mitgliederversammlung wichtige Bausteine eines starken Netzwerks sind.
Julia Mahl
Marketing
Tel.: + 49 761 386909-27
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